persönlich

  • Mehr Platz für Ruhe

    Lange geplant, letzte Woche umgesetzt. Und da muss ich vielleicht ein bisschen ausholen. Als wir vor 17 Jahren unser Haus gekauft haben, musste hier einiges umgebaut werden. Aus einem ziemlich großen Zimmer hat mein Mann damals 3 Zimmer gemacht. Die meiste Zeit waren diese Zimmer Kinderzimmer, für unsere Kinder und für die Bereitschaftspflegekinder. Ich hatte die meiste Zeit meiner Selbstständigkeit kein eigenes Büro. Erst als wir uns 2017 entschieden haben, als Pflegeeltern aufzuhören, wurde ein Zimmer zu meinem Büro umfunktioniert. Für mich der reinste Luxus. Als letztes Jahr absehbar wurde, dass der letzte Sohn auszieht und die Süßmaus sein Zimmer bekommt, hatte mein Mann eine Idee. „Wie wäre es, wenn ich den Raum wieder öffne und mir dieses Zimmer als Herrenzimmer einrichte, und du bekommst…

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    Meine Zeit steht in deinen Händen

    „Das Corona-Geschehen legt sich doch (ob man will oder nicht) ein wenig wie Mehltau auf unsere Gesellschaft. Sicher empfindet das jeder unterschiedlich: Aber nun schon fast zwei Jahre mit eingeschränkter Freiheit und der Angst vor Ansteckung zu leben – das schlägt fast jedem aufs Gemüt. Manche Berufszweige kämpfen um ihre Existenz.  Und die Impfdiskussionen tragen auch nicht zur Stimmungsaufhellung bei – erst recht, wenn es darüber zum Streit auch unter Christen kommt. Selbst bei den grundsätzlich optimistischeren Menschen trägt die Länge dann die Last. Man denkt sich: Irgendwann muss doch mal Schluss sein.“ Diesen Auszug aus dem Weihnachtsbrief meines Verlags kam gestern per E-Mail. Und es ist ja nicht so, als wäre die Pandemie die einzige Baustelle in unserem Leben. Die einzige Herausforderung. Viele kämpfen…

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    Zeit für gutes Zeug

    Fahrradfahren gehört nicht so wirklich zu meinen Lieblingssportarten. Aber ich bin wohl noch nie so viel gefahren, wie in den letzten Wochen. Und das liegt jetzt nicht an meiner ach so sportlichen Ader, die übrigens gerade etwas zu Wünschen übrig lässt. Eher aus dem guten Gefühl, dass Fahrradfahren keinen Sprit verbraucht. Was auf der einen Seite meinen Geldbeutel schont und zum anderen die Umwelt. Bei jeder Fahrt, die vor mir liegt frage ich mich: Geht das auch mit dem Fahrrad? Hin und wieder muss ich mit nein entscheiden, aber sehr viel öfter mit ja. Und stelle fest, umso öfter ich mich aufs Rad schwinge, umso selbstverständlicher wird es. Mit Regenhose geht es sogar bei Nieselregen, aber diese Woche feiere ich den Sonnenschein. Und ja, mit…

  • Frieden

    Bei mir im Esszimmer sieht es aus, als wäre schon Weihnachten. Ein Geschenk nach dem anderen trudelt bei mir ein. Von meinen Lebe-leichter-Teilnehmern, von Bloglesern und Podcasthörern. Von Besuch und Freundinnen. Als wüssten sie, dass ich gerade etwas Ermutigung gebrauchen könnte… Also natürlich habe ich in der Vergangenheit immer mal die ein oder andere Aufmerksamkeit bekommen. Und mich immer gefreut. Aber dieses Jahr ist irgendwie anders. Angefangen hat L. mit einem mega schönen Tee- Adventskalender. Da ist nicht nur der Tee super lecker, der Kalender ist auch ein richtiger Hingucker in meiner Küche. Tja, und so sieht es gerade auf meinem Sekretär aus. Wie Weihnachten, oder? An dieser Stelle sage ich einfach mal DANKE. Ich fühle mich sehr wertgeschätzt. Können wir glaube ich alle gerade…

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    Blessed

    Heute sind meine Lebe-leichter-Kurse zu Ende gegangen und ich habe ein kleines Abschlussstatement in allen fünf Gruppen gehalten. Meine sechs Strategien zum Glücklichsein aus dem Buch Trau dich zusammengefasst. Nicht nachtragen Vergeben Nicht neidisch sein Zufriedenheit und Dankbarkeit Du darfst glücklich sein Das Leben findet jetzt statt Darf ich glücklich sein, frage ich mich gerade immer mal wieder. In dieser Zeit, in der unsere Welt so in Aufruhr ist. In der es so viel Not gibt und Unsicherheiten. Ja ich darf. Ich darf glücklich sein, dennoch. Oder vielleicht gerade deshalb. In alledem richte ich meinen Blick auf meine Segnungen. Und von denen habe ich reichlich. Und ja, ich habe auch Herausforderungen, aber um die gehts gerade nicht. Mein Fokus liegt auf dem, wofür ich dankbar bin….

  • Nikolausine

    „Wer will, dass der Nikolaus kommt, der muss seinen Schuh rausstellen.“ Nur ganz selten musste ich meine Kinder erinnern. Meistens dachten sie am Abend vor Nikolaus selber dran. Dieses Jahr ist alles anders. Kein Kind mehr wohnt zu Hause. Die Süßmaus ist in Freiburg, Steven am anderen Ende von Oberkirch, Jonathan in Mainz. Nur der Große wohnt mit seiner Frau über uns. Und so habe ich heute morgen nicht schlecht gestaunt, als ich in den Flur kam.   Und da musste sich die Nikolausine heute morgen ein paar Tränen aus den Augen wischen. In die Familien-Whatsappgruppe hat der Große geschrieben: „Der große Bruder hat euch gerettet.“ Dabei hat die Nikolausine der Süßmaus ihr Päckchen am Mittwoch schon mitgegeben, Jonathans Päckchen letzte Woche zur Post gebracht…

  • Da war’n wir nur noch zwei

    Mittwoch also war es soweit. Mein letztes Kind hat das Haus verlassen. Mit Sack und Pack haben wir sie mit dem Cali nach Freiburg in ihre Studentenbude gebracht. Und damit ist das Haus leergefegt. Mehrfach bin ich jetzt die Woche gefragt worden, wie es mir gehe. Und ob ich sehr traurig sei. Und was das mit mir macht. Tja, was soll ich sagen. Es macht gar nichts mit mir. Ich wundere mich selbst ein bisschen, aber da ist nicht eine Träne geflossen. Weder aus dem Gesicht, noch aus dem Herz. Ich freu mich einfach so sehr für die Süßmaus, dass sie ein Zimmer gefunden hat, dass sie ein richtiges Studentenleben führen darf, dass ihre Freundin gleich um die Ecke wohnt, dass sie selber sich so…

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    Weil ich einfach heftig bin

    Das mache ich jetzt nicht ständig, aber in der letzten Zeit hab ich öfter mal ein paar Food-Fotos in meine Story bei Instagram gepostet. Gerade jetzt in der letzten Zeit, wenn ich was aus meiner Bio-Kiste gekocht habe. Oder beim Fermentieren. Oder gestern, also ich das Abschiedsessen der Süßmaus gepostet habe. Weil sie morgen nach Freiburg zieht. Und da frag ich sie natürlich: „Was magst du denn zum Abschied essen?“ Das, was ihr Bruder auch wollte: Dampfnudeln Schickt mir die Süßmaus gestern den Chatverlauf mit ihrer Freundin, die bei ihr in Freiburg um die Ecke wohnt. Ich muss bisschen schmunzeln und weiß jetzt schon, dass ich die Freundin unbedingt mal wieder zum Essen einladen muss. Hin und wieder poste ich ein Bild in der Instagram…

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    Unerwünschte Spuren beseitigen

    Sie trudeln so langsam ein. Die Anmeldungen für die Lebe-leichter-Kurse ab Januar. Heute schrieb jemand: „Corona hat bei mir leider „unerwünschte Spuren“ hinterlassen!!! Ich melde mich für Januar präsent an.“ Letzte Woche schrieb jemand: „Ich bin in Beates Kurs und von ihrem Stil begeistert. Meine Freundin ist bei dir im Kurs und von deiner Art begeistert. Ich melde mich für Januar per Zoom an.“ Eine fragt:“Ich bin noch nicht sicher, kann ich mir eine Stunde erst einmal anschauen?“ Normalerweise geht das. Aber mit der aktuellen Situation leider nicht. Die Plätze im Zoom sind auf 12 Personen begrenzt. Präsent können es ein klitzekleines bisschen mehr sein, weil ich einen großen Raum habe. Aber auch hier ist nicht unbegrenzt Platz. Und deshalb nehme ich nur verbindliche Anmeldungen…