|

Widerstand zwecklos

„Kauf nichts ein und back nichts, dem du nicht widerstehen kannst.“, empfehlen wir unseren Lebe leichter Teilnehmern. Ich weiß sowas natürlich auch. ABER, hin und wieder überkommt es mich. Dann back ich doch. Und dann immer gleich so Sachen, bei denen ich weiß, dass ich schwach werde. Könnte ich da einfach nur ein Stück von essen. Tja, dann wär’s einfach. Kann ich eher selten.

Und so wird mir hin und wieder zum Verhängnis, dass ich das Rezept des weltbesten Hefezopfs habe.

Denn auch, wenn er öfter ein bisschen aus der Form gerät, er schmeckt einfach so legendär. Einfach so, noch besser mit Butter oder Nutella. Es ist wirklich nichts für mich. Und für dich auch nicht.

Und dennoch, hin und wieder gönn ich mir:

Hefezopf:

  • 250 g Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 40 g Butter
  • 540 g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 1 TL Salz
  • 60 g Weißwein
  • 100 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Kondensmilch

Hefe mit etwas von dem Zucker in der warmen Milch  erwärmen und kurz stehen lassen. Mit den restlichen Zutaten zu einem Hefeteig verarbeiten. 1 – 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend den Teig nochmals gut durchkneten und einen Zopf formen. Ei mit Kondensmilch verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Nochmals ca. 20 – 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Aber sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt….

hm

Ähnliche Beiträge

  • | |

    Step Aerobic

    Auf meiner Laufstrecke an der Uferpromenade komme ich an mehreren Treppen vorbei, die zu kleinen Strandabschnitten bzw. Felsen führen, auf denen sich meistens einige Badegäste oder Angler tummeln. So eine Treppenstufe direkt am Meer wäre der perfekte Ort für Step Aerobic, dachte ich schon öfter. Aber natürlich trau ich mich das nicht, wenn da lauter Leute zuschauen können. Wie blöd sieht das denn auch aus – ich mit Kopfhörer im Ohr hampele da die Treppenstufe rauf und runter. Gestern war es etwas bewölkt und eher weniger Leute am Strand. Und niemand an den Treppenstufen. Das war meine Gelegenheit. In diesem Urlaub könnte ich eine Liste anlegen mit Dingen, die ich zum ersten Mal gemacht habe: Step-Aerobic am Meer Auch Holzlatten für das Dach hochschleppen hab…

  • | |

    Wir begegnen uns

    Das Frauenfrühstück war bis auf den letzten Platz besetzt. Man spürt den Frauen einfach ab, dass sie so glücklich sind, dass Veranstaltungen einfach wieder so, ohne Einschränkungen stattfinden können. Drei Jahre hat es jetzt gedauert, bis ich auch als Referentin gespürte Normalität wahrnehme. Neben mir sitzt T., mit der ich ins Gespräch komme. Und da erzählt sie mir, dass sie gar nicht aus Sachsenheim käme, dass sie unseren Podcast hört und auf meiner Website gesehen hat, dass ich in ihrer Nähe bin. Wie cool ist das denn? Und auch zwei andere Damen kamen nach dem Vortrag zu mir und erzählten, dass sie schon jahrelang Blog lesen und sich so freuen, mich mal persönlich kennenzulernen. Wie schön. Und danke ihr Lieben, dass ihr mich angesprochen habt….

  • | |

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    „Komm mal hier hoch, es ist so schön hier oben.“, fordere ich meinen Mann heute Morgen auf. Ich sitze mit meiner dampfenden Tasse Kaffee auf der neuen Sonnenterrasse. Also da, wo die Sonnenterrasse am Entstehen ist. Um mich herum Steine, Mörtel, Schutt und Dreck. Aber ich sehe nur die Sonne aufgehen, die Dächer der alten Häuser Magomadas, den Weinstock in unserem Garten und in meiner Phantasie die fertige Terrasse. Ich liebe diesen Platz jetzt schon. Eine meiner Gaben ist es, die schönen Dinge mitten im Chaos zu entdecken. Wenn ich auch hin und wieder den Hang zum Perfektionismus habe, hier blättert das alles von mir ab. Sardinien ist eine völlig andere Welt. Hier ist das Einfache schön und weniger ist mehr. Übrigens sitze ich hier…

  • | | |

    Zeit für gutes Zeug

    Fahrradfahren gehört nicht so wirklich zu meinen Lieblingssportarten. Aber ich bin wohl noch nie so viel gefahren, wie in den letzten Wochen. Und das liegt jetzt nicht an meiner ach so sportlichen Ader, die übrigens gerade etwas zu Wünschen übrig lässt. Eher aus dem guten Gefühl, dass Fahrradfahren keinen Sprit verbraucht. Was auf der einen Seite meinen Geldbeutel schont und zum anderen die Umwelt. Bei jeder Fahrt, die vor mir liegt frage ich mich: Geht das auch mit dem Fahrrad? Hin und wieder muss ich mit nein entscheiden, aber sehr viel öfter mit ja. Und stelle fest, umso öfter ich mich aufs Rad schwinge, umso selbstverständlicher wird es. Mit Regenhose geht es sogar bei Nieselregen, aber diese Woche feiere ich den Sonnenschein. Und ja, mit…

  • |

    Stricken statt Stressen

    Es ist schon ein Phänomen, wie mir einfach die Ideen nicht ausgehen wollen. Eigentlich dachte ich, ich bin auf dem Weg, weniger zu machen. Stattdessen springt mir eine Idee nach der anderen aus dem Hirn. Ich könnte noch dies, oder das, und auch jenes oder solches…… Nur wenn du so viele Ideen im Kopf hast, dann musst du auch immer gut sortieren. Ich bin ja keine 20 mehr. Auch keine 40. Nächstes Jahr werde ich 60, und so sollte und wollte ich einfach auch ein paar Gänge runter schalten. Mir zuliebe. Die Leistungsfähigkeit und der Elan sind zwar nicht weg, aber gönnen sich doch auch immer mal wieder eine Pause. In den Pausen stricke ich meistens. Kannst du hier anschauen: Und wo du schon am…

2 Kommentare

  1. Hallo Heike

    Da ich (ja bekanntlich) aus der Schweiz bin … Kannst du mir sagen, wie viele Gramm Vanillepuddingpulver das denn sind, die du dem Zopf beigibst?

    Herzliche Grüsse

    Helena

Die Kommentare sind geschlossen.