| | |

Gönn dir

Großzügigkeit ist ja eins der Themen, denen wir ein ganzes Kapitel in unserem Buch Trau dich gewidmet haben. Trau dich großzügig zu sein. Ich liebe es, anderen Gutes zu tun. In meinem Tagebuch schreibe ich jeden Tag auf, wem ich heute etwas Gutes getan habe. Dadurch, dass ich das aufschreibe, suche ich nach Gelegenheiten. Diese Woche waren es die drei Monteure, die unsere PV Anlage aufgebaut haben. Oft sind es unsere Kinder oder mein Mann. Mal eine Freundin, aber gerne auch Fremde.

Wenn ich z. B. beim Autofahren jemanden vorlasse. Oder an der Schlange im Supermarkt. Wenn ich mich schnell bücke und etwas aufhebe, was jemandem runtergefallen ist. Wenn ich mal spontan  etwas verschenke. Einfach so. Oder die Rechnung übernehme. Letzte Woche stand ich an der Kasse im Supermarkt und legte spontan noch ein paar Pralinen aufs Kassenband. Die stehen ja immer vor den Kassen 😉 Manchmal habe ich so Blitzgroßzügigkeitsanfälle. Bezahlte alles und schenkte die Pralinen der Kassiererin. Ein überraschtes Gesicht und ein Lächeln war mein Dankeschön. Rate mal, wer sich mehr gefreut hat?

Oft verschenke ich großzügig meine Zeit. Wenn jemand anruft, und einen Rat braucht. Ein Gebet oder irgendwelche andere Unterstützung.  Großzügig bin ich in meinem Ehrenamt. Egal ob ich in unserer Kirche predige oder einen Body Spirit Soul Kurs leite. Übrigens beginnt nächste Woche Donnerstag mein nächster Kurs. Falls du in der Nähe wohnst, es gibt noch zwei freie Plätze.

D. schrieb mir heute: „Mein Wort 2023 heißt Großzügigkeit. Das hat Gott mir auch durch Beate und dich aufs Herz gelegt.“
Sie legt einen Dauerauftrag für ein Kind an unserer Schule in Angola an und hat großzügig einen Lebe leichter Kurs an ihre Nichte spendiert.

Gelebte Großzügigkeit ist bereichernd. Aber ich musste lernen, großzügig auch zu mir selber zu sein. Mir mal etwas zu gönnen. Und so gönnen mein Mann und ich uns tatsächlich in der letzten Zeit hin und wieder ein Essen im Restaurant. Meistens sonntags nach dem Gottesdienst, weil ich da keine Lust zum Kochen habe.

Gestern habe ich mir großzügig ein Geschenk gemacht. Stand da plötzlich vor so einer Handtasche und mein Herz machte einen Satz. Ich war schockverliebt. Natürlich habe ich sie nicht gekauft. Aber zu Hause meinem Mann davon vorgeschwärmt. „Die wünsche ich mir zum Geburtstag.“

„Du hast erst im Juni Geburtstag. Und da sind wir in Norwegen. Soll ich die dahinschleppen? Und bis dahin hab ich vergessen, was du dir wünschst. Du hättest sie dir auch gleich kaufen können….“ Offen gesagt, brauchte ich da nicht lange überlegen. Und war gestern super großzügig zu mir selber.

Eine ehemalige Teilnehmerin schrieb mir. „Ich bin großzügig und melde mich bei dir nochmal zum Lebe leichter Kurs an. Andere gönnen sich regelmäßig einmal im Jahr Wellness. Ich gönne mir einmal im Jahr einen Lebe leichter Kurs.“

Auch eine Art von Großzügigkeit. In sich und seine Gesundheit investieren.

Wann warst du das letzte Mal großzügig? Zu dir selbst? Das muss nicht immer nur etwas kosten. Mal großzügig die Hausarbeit liegen lassen und sich Zeit für ein gutes Buch nehmen. Oder die Lieblingsserie anschauen. Einfach mal einen Stadtbummel machen. Man muss nicht immer etwas kaufen. Manchmal tut es einfach gut, die Tapete zu wechseln.

Ich wechsele heute Abend die Tapete. Gehe mit meinem Mann und Freunden aus.

Und du so?

hm

Ähnliche Beiträge

  • |

    ICH KANN BOOT FAHREN

    Es gibt ja immer mal wieder Dinge, die mache ich das erste Mal in meinem Leben. Vor zwei Tagen forderte mein Mann mich auf, dass ich unser Boot mal fahren soll. „Auf gar keinen Fall.“ „Wieso nicht, du musst das auch mal lernen.“ Muss ich eigentlich nicht, er fährt ja auch sonst immer. Ich könne ja auch mal alleine rausfahren….. ….als wenn ich das jemals machen würde. Aber dann dachte ich: Wieso eigentlich nicht? Und in einem Mutanfall übernahm ich das Steuer, lenkte das Boot aus dem Hafen, gab Gas auf dem offenen Meer und steuerte unsere Bucht an. Fuhr hinterher wieder zurück und hab’s sogar geschafft, das Boot wieder an seinem Platz zu lenken. ICH KANN BOOT FAHREN. Falls du ein Video sehen möchtest:…

  • |

    Neue Staubwedel kehren gut

    „Soll ich dir den zu Weihnachten schenken?“, fragt mich meine Mutter, als wir am Wochenende zusammen beim Einkaufen waren. Sie hält einen Leifheit-Staubwedel in der Hand. Den hat sie selbst und ich fand ihn gut. Was nun nicht automatisch bedeutet, dass ich einen brauche. Ich bin eigentlich bestens ausgerüstet mit Prowin, Vorwerk und Co. Aber meine Mutter kennt mich ja nun auch schon ne Weile, und sie kennt meine Schwäche für Haushaltsgeräte. Also ließ ich mich überreden. Heute kam das neue Stück zum Einsatz. Und was soll ich sagen, alle Wände und Decken sind frei von Spinnweben und Staub. Sicherlich hätte ich den neuen Staubwedel dafür nicht benötigt, aber neue Staubwedel Besen kehren einfach gut. Natürlich kann ich mir nicht jedesmal irgendetwas neues kaufen oder…

  • | |

    Meine Lieblingsbrote

    Natürlich kann ich auch Brot kaufen, das mache ich ab und zu auch mal. Aber wenn immer es möglich ist, backe ich selber. Weil ich weiß was drin ist weil ich nur mit Weizen durch Dinkel ersetze weil ich das Korn immer frisch mahle weil keine Zusatzstoffe im Brot sind weil es nicht so viel Vollkornbrot im Handel gibt weil es sehr viel günstiger ist weil es mir Spaß macht weil es mega lecker ist Ich backe meistens 2 Brote gleichzeitig, das spart Energiekosten und Zeit. Die Rezepte sind nicht von mir, sondern irgendwo in den Tiefen des www zu finden. Hier mal exklusiv für dich: Vollkornbrot klassisch Zutaten: 450 g gemahlener Dinkel 150 g Roggenmehl 1 Würfel Hefe 550 ml Wasser 3 EL dunkler…

  • | |

    Handgemachtlust

    Ich fühle mich gerade ein bisschen zurückversetzt in die Zeit, als die Jungs noch klein waren. Schon damals war das Thema Nachhaltigkeit, Bio, Selfmade meins. Du hast mich ständig an der Nähmaschine gesehen und ich war Stammkundin im Spinnrad. Ich weiß gar nicht, ob es die Läden heute noch gibt…..ok, ich hab gerade nachgeschaut. Online gibt es sie auf jeden Fall noch. „Hobbythek“ mit Jean Pütz gehörten damals zu meinen Lieblingssendungen. Das war etwas, was ich mit meiner Schwiegermutter gemeinsam hatte. Wir haben Dinge ausprobiert. Seifen hergestellt, Cremes gerührt, Brot gebacken, uns an Käse und Joghurt versucht, Gemüse eingelegt und Klamotten genäht. Ich dann irgendwann noch Patchwork. Ich hab gestrickt, gebastelt und hatte sogar einen eigenen Gemüsegarten. Ja ich weiß, du kannst es gerade nicht…

  • |

    Mutig und gut

    Ich hatte eigentlich ein ganz anderes Thema für die Podcastfolge vorbereitet. Da bekomme ich am Wochenende einen geistlichen Eindruck, der mich dazu veranlasst hat, mein Thema zu ändern. Ich brauchte einen kleinen Mutanfall, noch eine Bestätigung von Beate, dass es mutig und gut sei und auch ein mutig und gut von meinem Mann. Also hörst du in dieser Podcastfolge mal von mir etwas politisches, emotionales und sehr geistliches. Mich bewegen gerade viele Dinge im Herzen. Unsere Geschichte, unsere Zukunft, die globale Situation. Etwas ungewöhnlich für diesen Podcast, trau ich mich an eine Prophetie aus dem Jahr 1968 zu erinnern, und sag dir, was meiner Meinung nach deine beste Vorbereitung ist. Es gibt bei YouTube ein Video, indem Ingolf Elßel, der ehemalige Präses des Bundes Freikirchlicher…

  • |

    Wunderjahr

    „Entgegen aller negativer Prognosen habe ich mich entschieden, dass 2021 ein (Wunder)volles Jahr wird mit reichlichen Segnungen.“ Das war meine Ansage an Silvester. Ich führe dieses Jahr ein Wundertagebuch. Erwarte jeden Tag ein Wunder, eine Segnung, etwas Gutes, Freude und Leichtigkeit. Sorry, aber ich habe sowas von überhaupt keine Lust, den Teufel an die Wand zu malen (und da grinst er mich dann die ganze Zeit an….), den Kopf in den Sand zu stecken (und da krieg ich dann keine Luft mehr…..), mich ins Schneckenhaus zu verziehen (ohne Sonne und Vitamin D……), den Boden unter den Füßen zu verlieren (und ins Bodenlose zu fallen…..), den Mut zu verlieren (und damit die Angst zu finden…..). Sorry, aber da hab ich echt kein Bock drauf. Sechs Tage…