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Eine Woche später

Einmal Bremen hin und zurück und zack ist eine Woche vorbei. Der Umzug meiner Mama stand an und da war klar, dass wir das organisieren und ihr helfen. Wenn dann alles, aber auch wirklich alles so klappt, wie ich das geplant hatte, dann führe ich innerlich ein Tänzchen auf. Die Mama ist glücklich in ihrer sehr schönen neuen Wohnung, mehr geht nicht…..

Seit gestern hole ich auf, was die Woche liegengeblieben ist, und im März stapeln sich meine Auswärtstermine. Nächste Woche spreche ich in Rosenheim, danach bin ich bei Beate in Würzburg und Ende des Monats findet dann hoffentlich endlich der Frauentag in Iserlohn statt, der schon zweimal abgesagt wurde.

Bisschen krass, dass unser Alltag hier fast normal weitergeht, während zwei Länder weiter die Bomben fliegen. Ob wir je wieder normalen Alltag erleben werden? Klar stelle ich mich dieser Frage auch. Und hab keine Antwort.

Hatte ich auch nicht, als in Jugoslawien der Krieg tobte. Auch nur zwei Länder weiter. Auch in Europa. Da waren wir emotional sogar noch ein bisschen mehr involviert, da mein Mann von dort kommt. Damals bekamen wir hautnah mit, dass vieles, was die Medien berichten so einfach nicht stimmt. Das mit Emotionen auch in Berichterstattungen gespielt wird, und dass es immer zwei Seiten gibt. Deshalb weigere ich mich, immerzu neuste Berichte zu lesen, Videos anzuschauen und meine Seele irgendeine Form von Manipulation auszusetzen. Ich bete, und hoffe, und spende und überlege sonst noch, wie und wo ich Frieden leben kann.

 

Willst du die Welt verändern, dann verändere dein Land.

Willst du dein Land verändern, dann verändere deine Stadt.

Willst du deine Stadt verändern, dann verändere deine Straße.

Willst du deine Straße verändern, dann verändere dein Haus.

Willst du dein Haus verändern, dann verändere dich.*

 

hm

*aus Arabien

 

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