|

Golgatha

Es gab viele Momente auf meiner Reise in Israel, die mich sehr beeindruckt haben. Den emotionalsten Moment aber hatte ich in der Grabeskirche in Jerusalem auf dem Hügel Golgatha. Der Felsen wurde mit Mauern umschlossen und auf dem Gipfel wurden zwei Kapellen errichtet. Eine wird von den katholischen und eine von den griechisch orthodoxen Christen genutzt.

In der Mitte das Kreuz.

Aber genau hier ist völlig unwichtig, welcher Konfession man angehört. Ob katholisch, evangelisch, orthodox oder evangelisch freikirchlich. Hier knien Menschen unter dem Altar und beten für einen Moment in dem Bewusstsein, dass dies der Ort ist, an dem Gott in Christus die Last und Schuld der ganzen Welt auf sich nahm.

Hier stand ich für einen Moment mit Tränen in den Augen und konnte nicht anders, als meine Knie zu beugen.

Karfreitag, ein Tag uns das wieder ins Bewusstsein zu rufen.

hm

Ähnliche Beiträge

  • |

    Lebenslänglich

    Vor ziemlich genau einem Jahr ist E. in meinem Lebe- leichter- Kurs gestartet. Mit viel Skepsis im Herz. Sie konnte sich nicht vorstellen, das Dauergrasen aufzugeben. Drei Mahlzeiten am Tag, das bekäme sie ganz bestimmt nicht hin. Ich weiß das noch, weil ich mich an ihre herzerfrischende Art, ihre Ehrlichkeit und diese absolute Skepsis erinnern kann. Nach einer Woche war sie völlig überrascht, dass es doch geklappt hat. Mit der Pause und der Abnahme. Zwei Kurse hat sie bei mir belegt. Letzte Woche ist sie nach einem halben Jahr Pause wieder eingestiegen. Gestern erzählte sie in der Gruppe, was ihr damals geholfen hat. „Es war dieser eine Satz Heike, den du gesagt hast. Ich hab dir erzählt, dass ich die eine Woche geschafft habe aber…

  • | |

    In 20 Jahren

    Es liegt etwas Neues in der Luft, es riecht ein bisschen nach Veränderung, oder Weiterentwicklung, so richtig kann ich es noch nicht erklären, aber es fühlt sich sehr spannend an. Es macht gerade etwas mit mir, holt mich aus meiner Komfortzone raus und lässt mein Herz mal wieder etwas höher schlagen. Ich bin gerade dabei abzuwägen, ob ich das will. Ich liebäugele ein bisschen mit der Bequemlichkeit, mit dem Vertrauten, mit dem Luxus von Zeit und den gleichförmigen Abläufen meines Alltags. Das tut mir tatsächlich auch gut, denn mein Körper schreit immer mal wieder etwas lauter nach Ruhe als meine Seele. Ich beschäftige mich tatsächlich mit Methoden und Möglichkeiten um kürzer zu treten, während in mir drin eine Idee nach der anderen entsteht. Wie Bitteschön…

  • | |

    Ich glaube an dich

    Erfahrungen, die wir in unserer Vergangenheit gemacht haben, wirken sich nachhaltig auf unser Verhalten in der Gegenwart und Zukunft aus. Vor allen Dingen frühkindliche emotionale Erfahrungen prägen uns. Darüber habe ich mit meinen Lebe-leichter-Teilnehmern in der Woche Nummer sieben, wo es um die Gewohnheiten geht gesprochen. Wir haben uns ein bisschen über das innere Kind in uns unterhalten, und wie uns das oft in bestimmten Situationen noch heute handeln lässt. Gut und schlecht. Dass wir trotz unseren Prägungen Veränderung herbeiführen können wissen meine Teilnehmer jetzt auch. Da bekomme ich letzte Woche von P. einen wundervollen Text, den ich auch dir gönne: Das innere Kind und das emotionale Agieren – von Petra Vollenweider Wie kommt es dazu, dass ich als erwachsener Mensch ein Essverhalten habe, das…

  • Motivationstrainer

    Hin und wieder führe ich im Auto Selbstgespräche. Immer dann, wenn ich meine Gedanken ordne und mich selber motivieren will. Heute auf dem Rückweg vom Einkaufen: „Ok, der Einkauf ist erledigt, meine Predigt für Sonntag steht, meine Folien habe ich ans Kreativteam geschickt, der Lydiaartikel ist geschrieben, die P-Listen bin ich durchgegangen, der Auffrischungstag ist top vorbereitet mit allem, was ich da diese Woche noch zu tun hatte, jetzt nur noch Kuchen backen und Wäsche zusammenlegen, morgen nochmal einkaufen, für Würzburg packen, dann bin ich fertig. Das bekomme ich alles noch locker in der Zeit hin. Ich bin total tiefenentspannt, wie cool ist das denn?“ Wenn ich laut rede, oder schreibe, ordne ich meine Gedanken sehr viel besser, als wenn ich nur denke. Und alles…

  • |

    Falls du im Norden wohnst

    Nicht zu fassen, dass schon wieder fast November ist. Bekam gestern eine WhatsApp vom Sohn, der in Mainz lebt und den ich am 20. November besuche: Witzig der Junge …..aber ich denke: „Echt jetzt, ist schon bald Weihnachten?“ Ich freu mich auf den 20. November. Die Eltern der Verlobten unseres Sohnes haben uns eingeladen. Mit kompletter Familie. „Damit wir uns nicht erst alle bei der Hochzeit kennenlernen.“ Coole Idee, denn wir haben vier Kinder und sie haben vier Kinder. Die meisten mit Partnern. Kannst du dir vorstellen was das für eine bunte Mischung wird? Ich bin gespannt. Vorher fahre ich noch in den Norden. Am kommenden Samstag spreche ich auf einem Frauennachmittag in Buchholz und nutze die Gelegenheit um meine Mutter und die Freunde in…