Ausgewogen

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Minusgrade, aber ganz offen: Ich mag den Schnee nicht so gerne. Ja, ich weiß – sieht schön aus.
Aber ich bin so unsicher auf Schnee und Glatteis, dass meine täglichen Spaziergänge sehr wackelig verlaufen und nicht wirklich Spaß machen. Also hält sich meine momentane Bewegung noch sehr in Grenzen.

Sport zu Hause traue ich mich noch nicht so richtig. Dafür fühle ich mich irgendwie noch nicht fit genug.
Also habe ich in allem das Tempo rausgenommen und erledige eine Sache nach der anderen. Kein Drängen. Kein Müssen.

Ich wechsle immer mal wieder zwischen Schreibtisch und Sessel, zwischen Arbeit und Freizeit.
Ich schreibe Rechnungen, erstelle unsere Mietkostenabrechnung, beantworte E-Mails, koche, spiele mit meinem Mann Karten, lese ein Buch mit der Enkeltochter und stricke.
Fühlt sich gerade alles sehr ausgewogen an. Still, ruhig und unaufgeregt.

Wegen mir könnte das in diesem Jahr so weitergehen.

Nächste Woche dann Kontrastprogramm: Lebe leichter Kursstart, Lebe leichter Club und Unterricht an der SCN.
Mehr Menschen. Mehr Termine. Mehr Struktur. Und auch das darf sein.

Ausgewogen könnte mein Wort des Jahres sein. Ist es aber nicht. Ich habe ein anderes. Auch spannend. Und passend. Aber das verrate ich nicht.

Ich bin gespannt, was das neue Jahr für uns alle bereithält.

hm

 

 

 

 

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