|

Da stimmt was nicht.

„Echt jetzt, wir müssen schon wieder nachzahlen???“ Ich bin jedes Jahr im Januar fassungslos, wenn die Abrechnung von Strom und Wasser kommt. Und dieses Mal hatte ich fest damit gerechnet, dass wir etwas zurückbekommen, weil doch der Sohn im März ausgezogen ist, und sich das doch bemerkbar machen müsste. „Die Strompreise sind ja erhöht worden.“, kontert mein Mann. Weiß ich, aber dann hätte es eigentlich trotzdem auf null rauskommen müssen….

Ein paar Tage später sitze ich an der Nebenkostenabrechnung, da wir drei Wohnungen im Haus vermietet haben. Und stelle staunend fest, dass wir den gleichen Strom- und Wasserverbrauch wie 2020 hatten. Da stimmt was nicht, denke ich und rufe bei den Stadtwerken an.

Und dann kommt raus, dass die unseren Verbrauch geschätzt haben, weil ich nicht pünktlich die Zählerstände übermittelt habe. Seit Pandemiebeginn müssen wir unsere Strom- und Wasserzähler selber ablesen. Ich hatte nicht auf das Datum geschaut und war nur 2 Tage zu spät. Und habe alles fein säuberlich in eine E-Mail geschrieben. E-Mails wurden anscheinend nicht berücksichtigt…..

Naja, die Sache hat sich geklärt, unser Verbrauch hatte sich drastisch verringert und wir bekommen eine Erstattung. Da frage ich mal nach, wann ich mit der neuen Abrechnung rechnen kann. „Also da müssen sie jetzt bisschen drauf warten, weil halb Oberkirch hier anruft, die haben alle zu spät abgelesen.“

Nächstes Jahr wissen wir alle Bescheid. Und du weißt Bescheid, dass man nicht immer alles hinnehmen muss. Es lohnt sich, so Zeugs mal nachzuprüfen. Passiert mir immer mal wieder, dass ich Fehler im System entdecke. Weil überall hinter den Maschinen und den Rechnern Menschen sitzen. Und die sind fehlerhaft.

Ich weiß das genau. Weil ich nämlich auch Fehler mache 😉

hm

Ähnliche Beiträge

  • Ich hab’s schon wieder getan

    Vor zwei Wochen war ich spontan mit zwei Freundinnen den ganzen Vormittag in der Sauna. Ich hatte mir etwas zu Essen mitgenommen, für meinen Mann war noch ein Rest vom Vortag da. Die Süßmaus war in der Schule, Jonathan auf der Arbeit. So war ich mittags aus der Kochnummer raus. Nur abends, da überlegte ich mir, was die Kinder am nächsten Tag zur Schule/Arbeit mitnehmen sollen. Ich koche mittags im Normalfall immer so viel, dass für die beiden ein Mittagessen für den nächsten Tag übrig bleibt. Ich also abends zum nächsten Laden und überlegte, was ich den beiden noch schnell kochen könnte. Und da entschied ich mich doch tatsächlich mal für ein Fertiggericht. Ich musste erstmal suchen, wo die zu finden sind….. Zu Hause legte…

  • | |

    Der Tag nach Weihnachten

    So viele E-Mails wie in diesem Monat haben meine Lebe-leichter-Teilnehmer, die in meinem Newsletter-Verteiler sind noch nie von mir bekommen. Aber dieses Jahr hatte M. einer unserer Coachs die geniale Idee, einen Lebe-leichter-Adventskalender zu gestalten. 23 Coachs, Beate und ich haben Rezepte, Motivationen, Bastelideen, Weihnachtsgeschichten und einiges mehr beigetragen und S. hat diese Beiträge wunderschön aufbereitet. Und so bekamen meine Teilnehmer jeden Tag Post. Ich hab richtig viel positives Feedback erhalten und war selber sehr begeistert von der Kreativität unserer Coachs. Wir haben einfach die BESTEN. Die 24 Türchen sind geöffnet aber M. hatte die Idee, noch einen Beitrag für den 27. zu gestalten. Weil wir doch alle einen Tag nach Weihnachten ein bisschen Motivation und Ermutigung gebrauchen können. Also hab ich heute die letzte…

  • |

    Jedes Kilo zählt doppelt

    „Ab jetzt zählt jedes abgenommene Kilo doppelt.“ Meine Teilnehmer schauen mich im November/Dezember immer etwas verwirrt an. Ich erkläre ihnen, dass der Rest in Deutschland jetzt gerade beginnt zuzunehmen. Weil jetzt die Adventszeit beginnt. Weil es so viele Herausforderungen gibt. Weihnachtsmärkte und Weihnachtsfeiern. Glühwein und Plätzchen. Lebkuchen und Eierpunsch. Da kann man doch nicht abnehmen, denkt jeder. Und jeder denkt: „Jetzt lohnt es sich eh nicht anzufangen. Jetzt genieße ich mal noch die Weihnachtszeit und im neuen Jahr, da nehme ich ab.“ Und während sich alle die Bäuche vollschlagen, genießt du deine drei Mahlzeiten. Mit dem, was dir schmeckt. Aber eben nur den einen Teller. Der zweite Teller schmeckt übrigens nicht anders. Auch nicht besser. Gerne mal ein Spaziergang auf dem Weihnachtsmarkt mit einem Glühwein….

  • | |

    Wenn Gabi das wüsste

    Mit großer Begeisterung erzählten mir meine Teilnehmer, dass sie fast alle diese Woche mit Gabi Fastner geturnt haben. Ich meine Teilnehmer, und Gabi auch. Sie ist sympathisch und vor allen Dingen völlig unaufgeregt. Als Gymnastiklehrerin ist sie schon seit vielen Jahren mit ihren YouTube Videos unterwegs. Ich habe sie 2012 während meiner Reha kennengelernt. Also nicht persönlich, aber ihre Videos. Bei ihr geht es immer um eine Ausgewogenheit. Mit ruhiger und doch motivierender Stimme erklärt sie jede Übung sehr genau, und ist niemals aufdringlich oder penetrant in dem, für was sie steht. Heute habe ich mir sogar mal ein Ernährungsvideo von ihr angeschaut. Und musste schmunzeln. Da sagt sie: Iss drei Mahlzeiten am Tag, iss dich dabei satt, lass dem Magen zwischen den Mahlzeiten eine…

  • | |

    Was uns Träume sagen

    Kennst du das? Du wachst von einem Traum auf und er fühlt sich total real an. Für einen kurzen Moment weißt du nicht, ob das wirklich passiert ist oder ob es nur ein Traum war. Ich träume eher selten, zumindest kann ich mich selten an Träume erinnern. Aber wenn, dann fühlen sie sich gleich so real an. Mein Traum hat etwas mit der aktuellen Situation zu tun, war jetzt nicht so ungewöhnlich, aber meine Reaktion darauf hat mich echt ins Nachdenken gebracht. Naja, und da hab ich dir mal meine Gedanken im Podcast erzählt. Viel Spaß beim Anhören: hm

  • | |

    Party im Darm

    Mein Vorsatz, an den Feiertagen nicht mehr zu essen als sonst, ist bereits an Heiligabend im Käsefondue ertrunken. Normalerweise kaufe ich immer fertiges Fondue, das nur warm gemacht werden muss. Dieses Jahr war es überall ausverkauft. Ich also mit Greyerzer, Emmentaler und Weißwein, das wohl leckerste Käsefondue ever selbst zubereitet, und zack, weg waren sie, die guten Vorsätze. Und weil wir mittlerweile eine so große Familie sind, gab es am ersten Weihnachtstag gleich zwei Gänsebraten. Einmal den obligatorischen vom Vater, einmal vom Koch. Punktgenau um 13:30 Uhr waren beide fertig. Punkt 14:30 Uhr sind wir dann alle nach Vorspeise, Gänsebraten und allerleckerster Nachspeise ins Futterkoma gefallen. Mal gut, dass ich jeden Morgen laufen war. Der zweite Weihnachtstag steht bei uns unter dem Motto: „Reste essen.“,…