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Einmachglas

Von meiner leicht stressigen Woche hast du vielleicht im Podcast gehört. Diese Woche war Kontrastprogramm. Montags und dienstags hatte ich natürlich meine Lebe-leichter-Kurse. Podcast musste noch aufgenommen werden, aber gestern Nachmittag hab ich einfach mal frei gemacht. Hab mir das Fahrrad geschnappt und bin die 17 km nach Offenburg gefahren. Seit Beginn der Pandemie war ich höchstens dreimal in der Stadt. Mein Shoppingbedürfnis mit Maske liegt bei null. Außerdem hab ich genügend Klamotten im Schrank. Und da mich das Thema Nachhaltigkeit, wie viele andere auch gerade beschäftigt, brauch ich auch gerade erstmal nix.

Trotzdem wollte ich mir die neue Einkaufspassage anschauen. Ein Besuch bei TK Maxx, einer bei Decathlon. Stehe vor den Regalen und denke: „Schön, aber brauch ich gerade nicht.“ Zwei Paar Schuhe anprobiert: „Schön, aber brauche ich nicht wirklich.“

Noch ein Besuch bei Karstadt, weil ich schauen wollte, ob die passende Gläser für mein Wintergemüse haben. Hatten sie nicht. Und dann fällt mir ein, dass ich letztens im Internet nach Unverpacktläden in meiner Nähe gesucht habe. Und dass vor einem Jahr das Einmachglas in Offenburg eröffnet hat.

Tja, was soll ich sagen. Echt ne coole Sache. Hab mal gleich Nackthafer mitgenommen, den brauchte ich sowieso.

Allerdings liegt Offenburg 17 km von uns entfernt. Da würde ich jetzt nicht für 500 g Nackthafer völlig überteuerten Diesel verbrauchen und noch Geld für das Parkhaus ausgeben. Ist ja wohl eher kontraproduktiv. Aber hin und wieder gönne ich mir solche freien Nachmittage. Mit dem Fahrrad einfach nur so durch die Gegend fahren ist jetzt gar nicht so meins. Aber wenn ich ein Ziel habe, dann fahre ich echt gerne.

Das Einmachglas ist ab sofort mein Lieblingsziel.

hm

 

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