| |

Lügnerin

Bei Lebe leichter hast du im Urlaub die Wahl:

  1. Du nimmst ab. Dann hältst du dich zu 100% an die Spielregeln – ohne Ausnahme.
  2. Du hältst dein Gewicht. Du hältst dich ans Programm, aber beim Gewicht halten, darf es auch mal ein drittes Maxi sein, oder ein bisschen weniger Bewegung…
  3. Du wirst zunehmen, weil du im Urlaub einfach mal auf nix achten willst.

Ich hab mich dieses Jahr für 3. entschieden. Das ist nicht jedes Jahr so, dieses Jahr hab ich es drauf ankommen lassen.

Gefrühstückt wird bei uns erst gegen Mittag. Das eigentliche „Frühstück“ lasse ich im Urlaub ausfallen und begnüge mich mit einer Tasse Kaffee. Danach fahre ich runter an den Strand und laufe eine Runde. 35 Minuten joggen, 40 Minuten walken. Gegen Mittag wird dann gefrühstückt. Ich verzichte weitgehend auf das weiße Brot, esse knuspriges, getrocknetes sardisches Brot mit Vollkornanteil. Darauf IMMER Ricotta, Schinken roh oder gekocht und reichlich Tomaten und Gurken. Hinterher noch ein Stück Melone.

Soweit ist bis mittags immer alles im grünen Bereich. Jedes Jahr. Die Wahl beginnt bei mir erst dann.

Nachmittags ist ganz unterschiedlich. Sind wir am Strand oder unterwegs, gibt es ein Eis. Obstanteil liegt bei Null. Sind wir auf dem Boot gibt es nichts. Hin und wieder nehme ich ein paar Pflaumen Kekse mit, meistens nicht. ABER, nach dem Bootfahren geht es in die Yachtbar. Zum Aperol werden IMMER Kleinigkeiten gereicht. Lebe leichter hin oder her. Ich liebe es.

Abends koche ich. Anders als in Deutschland gibt es relativ viel Nudeln. Und Schwein. Das schmeckt hier einfach sowas von anders und besser als in Deutschland. Ich koche hier fettiger. Und esse Nachtisch. Vorzugsweise Tiramisu. Anfangs in Mini-Größe, aber im Laufe des Urlaubs dehne ich das Mini etwas aus. Tja und was soll ich sagen, meistens gibt es dann nochmal Aperol. In diesem Urlaub JEDEN Tag.

Also bei allem Optimismus war klar, dass ich zunehmen werde. Schon in der letzten Woche spannte der Skort etwas und ich ahnte es schon.

Zu Hause auf der Waage dann die Überraschung. Nur 1,5 kg.

Erster Moment die Erleichterung. Zweiter Moment: Die Waage lügt. Das kann nicht sein. Ich habe ein ziemlich gutes Körpergefühl und weiß, das sind definitiv mehr als 1,5 Kilo. Also gehe ich nicht mehr auf die Waage, vertraue dem Körpergefühl und weiß, was ich zu tun habe.

Es geht nicht um die Kilozahl, die Kleidergröße, die perfekten Maße oder den BMI. Es geht ums Wohlfühlen. Und Waage hin oder her, wenn die Klamotten kneifen, fühle ich mich nicht mehr wohl. Aktuell quillt mir der Bauch etwas aus der Hose 😉

Gestern war Schlemmerabschluss, mit sardischen Spezialitäten für die Kinder (und uns), abends waren mein Mann und ich im Restaurant unseren 34. Hochzeitstag feiern. Heute leb ich wieder leichter.

Und nochmal: Es geht ums Wohlfühlen.

Wie war dein Urlaub? Wie stets bei dir mit dem Wohlfühlen? Falls es dir ähnlich geht wie mir, dann lass uns doch gemeinsam wieder leichter leben.

In genau drei Wochen starten die Lebe-leichter-Kurse. Per Zoom und live in Appenweier.

Hier mal die Zeiten.

Zoom:

montags: 9:30 Uhr

montags: 17:00 Uhr

montags: 18:30 Uhr (ausgebucht)

Live in Appenweier:

dienstags 17:00 Uhr

dienstags 18:30 Uhr

Ich freu mich auf dich.

hm

Ähnliche Beiträge

  • Wintermüde mit neuen Ideen

    Als wüsste der März, dass wir alle so dringend die Sonne brauchen. Also ich zumindest. Meine Stimmung hebt sich mit jedem Sonnenstrahl. Also, nicht dass du denkst, meine Stimmung sei sonst im Keller. Geht schon. Aber ich bin Ende Februar jedes Jahr wintermüde. Ok, offen gesagt würde ich den Winter sowieso abkürzen. Weihnachten, Silvester, Neujahr – zack Frühling. Ja ja, ich weiß, jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten … Die einzige für mich schöne Seite am Winter ist das Ruhen des Unkrauts. Allerdings lädt der Winter natürlich auch dazu ein, fleißig im Büro zu sein. Weil ich eben doch nicht so viel draußen bin. Außer bei den Spaziergängen mit meinem Hund. Und so habe ich bestimmt mehr frische Luft gehabt als so mancher Stubenhocker. In…

  • Goldener Oktober

    Jedes Jahr nach dem Urlaub, wenn die ersten kalten Tage vorbeischauen, dann bin ich immer zuversichtlich. Weil ich weiß, dass der Oktober noch vor uns liegt. Da bäumt sich die Sonne ein letztes Mal auf, will dem Herbst noch nicht so richtig weichen, und setzt sich doch immer mal wieder durch. Oktoberwärme ist Luxus. Weil wir schon auf kalt programmiert sind. Weil wir den Sommer schon abgehakt haben. Und wenn sich dann die Sonne doch nochmal so richtig zeigt. Wenn die Temperaturen über 20 Grad hochklettern. Dann ist auch Sonne im Herz. Liebst du das auch so wie ich? Da sind wir letztes Wochenende tatsächlich mit ein paar Frauen bei schönstem Wetter zum Schloss gelaufen. Inklusive Weinschorle, Abendessen bei mir zu Hause und Kinoabend auf…

  • Sie weiß, was ich liebe

    „Wann kommt ihr nach Hause?“, wollte die Süßmaus wissen. „Wissen wir noch nicht. Die Fähre geht am Donnerstag um 11:00 Uhr. Um 19:00 Uhr sind wir in Livorno. Wenn wir Bock haben, fahren wir durch, dann sind wir Freitag früh da. Wenn nicht, dann übernachten wir irgendwo bei Parma. Je nach Wetter fahren wir noch an den Comer See. Vielleicht übernachten wir da. Dann würden wir erst am Samstag zurück sein. Wenn nicht, dann am Freitagnachmittag.“ „Wäre besser, wenn ihr später zurück kommt.“ Aha, sie will noch aufräumen…. Durchfahren war keine Option für uns. Wir wollten den Urlaub ja nicht mit Stress beenden. Außerdem hatte die Fähre knapp 2 Stunden Verspätung. In Parma haben wir einen ruhigen Parkplatz zum Übernachten gefunden. Ein Ausflug an den Comer-See…

  • | | |

    Im Chaos bin ich Königin

    Ein paar meiner Teilnehmer erzählten am Montag während des Lebe-leichter-Kurses, sie hätten mal wieder so richtig ausgemistet…..und irgendwann ahnte ich, dass sie meine letzte Podcastfolge angehört hatten. Eigentlich geht es um die Ordnung der Seele. Aber alle Tipps waren abgeleitet von der Chaos-Königin Sandra Felton. „Im Chaos bin ich Königin“ schrieb Sandra sie 1994 und gründete damals die Messie-Bewegung. Die Tricks und Tipps für einen ordentlichen Haushalt lassen sich auch für das Chaos der Seele anwenden. Wie? Das erfährst du in dieser Podcastfolge. Eine Podcastfolge geht übrigens 30 Minuten. Kannst du hören, während du dich bewegst 😉 HIER gehts zur Folge oder überall dort, wo man Podcast anhören kann. hm

  • | |

    Eine Scheibe Gesundheit

    Seit über 30 Jahren backe ich meistens mein Brot selber. Nicht immer, aber immer wieder. Seit einer Weile habe ich Sauerteig für mich entdeckt. Natürlich ist es ein klitzekleines bisschen aufwendiger, braucht vor allen Dingen mehr Zeit. Aber ist dafür auch so viel bekömmlicher. Und mit guten Sauermilchbakterien versetzt. Da jubelt dein Darm. Damit ich immer frisches Brot habe, schneide ich es nach dem Auskühlen komplett auf, friere bis auf ein paar Scheiben alles ein und hole mir bei Bedarf eine Scheibe aus dem Gefrierschrank. Entweder eine Stunde vor dem Essen, oder es taut im Toaster auf 😉 Ich rühre den Sauerteig mit 200 g Roggen und 200 ml Wasser an, lasse den Vorteig im warmen Heizungskeller über Nacht stehen. Am nächsten Tag mahle ich…

  • |

    Gut geplant ist halb gewonnen

    „Ich bin nicht so der Planertyp.“, meinte am Montag eine Lebe-leichter-Teilnehmerin. Und während wir gemeinsam mit der Gruppe Lösungen sammelten, wie sie nach einem langen Arbeitsvormittag beim Nachhausekommen doch noch zu einer gesunden, leichten Mahlzeit kommt ahnte sie, dass sie um das Planen nicht drumherum kommt. Ich bin eher der Planertyp. Diese Woche musste ich zweimal ziemlich spontan sein. Das war echt Stress 😉 Meine Küche sah hinterher aus wie Sau, weil ich nicht wirklich Zeit hatte, zwischendrin aufzuräumen. Einmal wollte ich Nudeln kochen. Für meinen Mann mit Knoblauch und Öl, weil er das liebt. Für mich mit Spinat. Nudeln mache ich meistens selber. Mit einem Pastamaker. Ich bin auf die Idee kommen, mal eine Mischung aus Linsen und Dinkel zu probieren. Nur für mich….

Ein Kommentar

  1. Heike du sprichst mir aus der Seele, der leckere Aperoll wird auch mir in jedem Urlaub zum Verhängnis. Das mit der Waage stimmt auch ,die zeigt gar nicht so viel mehr als davor, aber der Schwimmring über der Hose ist zum kotzen. Tja und dann kommen noch andere Ereignisse hinzu bei denen man zu viel isst, usw. Dann wieder die Kurve zu kriegen ist nicht einfach. Aber wir haben ja Lebe Leichter. Gruß Inge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert