Verschwende deine Schmerzen nicht

Während das Ziel meines Mannes und meiner zwei Söhne die Leadcon und Stepcon der Hoop-Kirche in Bremen war, fuhr ich am Donnerstag mit, um Primetime mit meiner Mutter und Freundinnen zu verbringen.

Nur Sonntagmorgen im Gottesdienst bekam ich einen der Gastsprecher zu Gesicht und Ohr. Ziemlich schnell erfasste ich, dass Rich Wilkerson der Ehemann von Dawncheré Wilkerson ist, die Beate und ich life im Mai 2015 auf der Hillsong Colour Konferenz in London gehört hatten, und die uns nachhaltig beeindruckte.

Eine ihrer Geschichten steht sogar in unsere Buch „Body Spirit Soul“ im Kapitel Soul.

Ich weiß noch, wie beeindruckt wir damals von dieser blonden Schönheit waren. Nicht nur ihr Äußeres war ansprechend, sie konnte die Frauen auch noch mit ihrer authentischen Art in ihren Bann ziehen. Ihre Predigten waren klar, lustig, emotional, messerscharf und trafen direkt ins Herz. Sie erzählte von ihrem behüteten Elternhaus, ihrem wundervollen Ehemann, der großen Kirche in Miami, die sie mit ihrem Mann leitet, und dann fing sie auch noch an zu singen, und 10.000 Frauen dachten: Perfektes Leben.

Ganz kurz nur dachten wir das, denn sie erzählte uns auch, dass sich ihr sehnlichster Wunsch, nämlich, ein Baby zu bekommen nicht erfüllte. 10.000 Frauen weinten mit ihr und beteten für sie.

Viereinhalb Jahre später höre ich ihren Mann in Bremen, wie er über das Thema:

Verschwende deine Schmerzen nicht

predigt.

Er zitiert Jakobus, der in seinem Brief schreibt, dass wir es als Freude erachten sollen, wenn wir in Anfechtung (Schmerzen) geraten. Also er sagt nicht, ES IST Freude, sondern wir sollen DENKEN, dass es Freude ist.

Und alle im Raum denken so: „Klar, ist ja auch so leicht, sich die Schmerzen wegzudenken.“

Und ich denke: „Genau der Ansatz, den wir auch bei Body Spirit Soul haben.“

Ärger trainiert uns, Schmerz lässt uns wachsen und durch Herausforderungen werden wir stärker.

Wenn wir Schmerz dazu nutzen, unsere Prioritäten neu zu sortieren, unsere Kapazität zu vergrößern und unsere Empathie zu erweitern, dann wird Gott diesen Schmerz nutzen um uns zu einem Megaphone zu machen, um damit andere Menschen zu ermutigen und zu erreichen.

Ich weiß genau, wovon er redet!

Und ganz zum Schluss, da erzählt er von seinem eigenen Schmerz. Von dem Schmerz der Unfruchtbarkeit, und wie sehr seine Frau und er darunter gelitten haben, aber auch, wie sie in diesem Schmerz gewachsen sind.

Und dann musste ich vor Freude fast ein bisschen weinen, als er uns erzählte, dass vor kurzem ihr zweiter Sohn geboren wurde. Der erste ist zwei Jahre alt 🙂

Was für eine Gebetserhörung.

hm

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