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Voilà

Hier ist sie also, meine neu gestaltete Website. Ich bin echt ein bisschen stolz darauf, dass ich das hinbekommen habe. So ganz ohne Vorkenntnisse oder Schulung. Klar hab ich hin und wieder mal an meiner alten Website etwas verändert, und die ein oder andere Kleinigkeit hatte ich schon geblickt, aber mein Blick war ziemlich eingeschränkt. Umso mehr freue ich mich jetzt über meinen Durchblick. Bei ein paar Einstellungen musste mir mein Mann dennoch helfen, so ganz schlau bin ich dann doch nicht. Websiteentwicklung gehört normalerweise eben auch nicht in meinen Arbeitsbereich.

Alles was zu meinem Arbeitsbereich gehört, findest du hier auf meiner Seite. Und hier schreib ich jetzt auch weiter Blog. Und verdrahte dich jeden Freitag oben mit den Bildern direkt zu unseren wöchentlichen Body-Spirit-Soul- und Lebe-leichter-Inputs.  Viel Spaß beim Lesen, weiterhin.

hm

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    Hol mal Luft – Entspannung durch Atmen

    Das war jetzt ein klitzekleines bisschen spannend, hier auf Sardinien die neue Podcastfolge aufzunehmen. Nachdem ich schon 15 Minuten fröhlich in mein Mikrofon geplaudert habe, versammelten sich direkt vor unserem Haus die Nachbarn, um sich erst einmal lautstark zu unterhalten. Das ist üblich hier. Unser Haus und Wohnzimmer liegen direkt an der Straße. Und unsere Fenster sind nicht schalldicht. Wenn da jemand draußen redet, dann denkst du, der steht neben dir. Ich also fast jedes Wort durch meine Kopfhörer verstanden und die Aufnahme beendet. Zweiter Versuch und ich denke immer, was piepst denn da? Ist das Mischpult kaputt? Bis ich irgendwann realisiert habe, dass das Vogelgezwitscher ist. Das hat man so krass auf der Aufnahme gehört. Tja, und dann bin ich einfach mit meinem Mischpult…

  • Rente mit 67. Und ein paar Gedanken, die mich gerade beschäftigen

    Seit mein Mann vor zwei Jahren mit 66 Jahren in Rente gegangen ist, beschäftigt mich das Thema Rente vermutlich ein bisschen mehr als früher.
    Ich selbst muss regulär bis 67 arbeiten. Und eigentlich finde ich das schon blöd. Wieso denn eigentlich bis 67? Wobei „muss“ vielleicht auch das falsche Wort ist. Vielleicht arbeite ich dann sogar noch. Keine Ahnung. Heute bin ich 60 und kann mir durchaus vorstellen, auch mit 67 noch das eine oder andere zu machen.
    Aber ich hätte schon gerne die Wahl.
    Aber jetzt gerade wird wieder darüber diskutiert, ob wir in Zukunft vielleicht noch länger arbeiten sollen. Ob es nun wirklich 68 wird oder ganz anders kommt, weiß natürlich noch niemand. Aber ich werde hellhörig.

    Friedrich Merz hat vor einer Weile über die Lebensarbeitszeit gesprochen und sinngemäß gesagt: Viel wichtiger, ob man mit 67 oder 68 Jahren in die Rente gehen kann ist die Frage, wie lange hat jemand gearbeitet. Wer mit 16 eine Ausbildung beginnt und dann 45 Jahre am Stück arbeitet, der hat ziemlich viel geschafft. Wer später anfängt zu arbeiten und entsprechend weniger Jahre zusammenbekommt, eben weniger. Und kann dann auch erst später in Rente gehen.

    Hä??? Was heißt denn eigentlich „viel geschafft“?
    Ich habe vier Kinder geboren. Wir haben außerdem ein Pflegekind im Alter von anderthalb Jahren bei uns aufgenommen. Meine Kinder zahlen alle in die Rentenversicherung ein. Ich habe mich als junge Mutter bewusst entschieden zu Hause zu bleiben, war viele Jahre für die Kinder da, habe Haushalt gemacht, gekocht, gewaschen, getröstet, Hausaufgaben begleitet, nachts an Betten gesessen und dazu noch nebenbei gearbeitet, damit das Geld reicht. Nur eben nicht 45 Jahre lang Vollzeit und lückenlos in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis.

    Und deshalb habe ich weniger geschafft???

    Ja ok, Kindererziehungszeiten werden bei der Rente berücksichtigt. Das ist gut und richtig. Und natürlich bin ich dafür auch dankbar. Trotzdem passt mein Lebenslauf nicht in dieses schöne Modell: Mit 16 anfangen, 45 Jahre durcharbeiten und dann darfst du früher gehen.
    Und ich kenne viele Frauen meiner Generation, bei denen das genauso ist.
    Wir haben Kinder großgezogen. Manche haben Eltern gepflegt. Viele sind jahrelang beruflich kürzergetreten, weil irgendjemand nun einmal zu Hause sein musste. Und häufig waren wir dieser Irgendjemand. Dazu kommt noch das Ehrenamt.
    Das alles war auch Arbeit. Nur stand auf der Abrechnung am Monatsende eine ziemlich überschaubare Summe. Meistens nämlich gar keine.

    Und jetzt wird darüber diskutiert, ob wir vielleicht noch länger arbeiten müssen. Also, ich arbeite gerne ein bisschen länger, aber auf den Rentenanspruch ab 67 verzichten, mhm…..

    Und wenn ich mich jetzt schonmal politisch auslasse, das kommt ja nicht oft vor, aber gerade beschäftigt mich so einiges, dann lass uns doch mal über den Haushalt sprechen. Ich führe übrigens seit vielen Jahren ein Haushaltsbuch.
    Ich bin mit einem ziemlich einfachen Prinzip groß geworden, und genau so habe ich meine Kinder erzogen: Ich kann auf Dauer nicht mehr Geld ausgeben, als ich habe.
    Natürlich kann ich einen Kredit aufnehmen. Für ein Haus zum Beispiel. Oder für etwas, das eine Investition in die Zukunft ist. Dann überlege ich aber vorher, ob ich mir das leisten kann und wie ich das Ganze wieder zurückzahle.
    Wenn ich mich dabei völlig verkalkuliere, muss ich die Konsequenzen tragen.
    So funktioniert es bei uns allen.
    Und deshalb verstehe ich zunehmend weniger, warum bei unserem Staat manchmal der Eindruck entsteht, als würden komplett andere Regeln gelten.
    Deutschland nimmt enorme Summen an neuen Schulden auf. Man kann darüber diskutieren, welche davon notwendig sind. Infrastruktur, Verteidigung, Soziales, Bildung und einiges mehr kostet Geld. Alles richtig.
    Aber irgendwann muss doch trotzdem die Frage erlaubt sein: Wer bezahlt das eigentlich alles? Un
    Vielleicht wünsche ich mir inzwischen gar nicht so viel.
    Frieden wäre schön. Freiheit auch. Und Gerechtigkeit. Ein Staat, der vernünftig mit unserem Geld umgeht. Eine Gesellschaft, in der Familienarbeit genauso als Lebensleistung gesehen wird wie 45 Jahre Erwerbsarbeit. Wo Familien gestärkt werden. Wo wir unsere christlichen Werte leben und zeigen können. Und Menschen, die miteinander reden können, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sind.
    Okay. Vielleicht ist das doch ziemlich viel. Aber wünschen darf man ja noch.

    hm

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    Practice

    Obwohl sie erst im September Geburtstag hat, sammele ich jetzt schon die Wünsche der Süßmaus. Da erzählt sie gestern von YouTubern, denen sie folgt, die richtig gut Geige spielen können, und die Merchandise Artikel rausgebracht haben mit der Aufschrift: Practice „Sie sagen immer, dass sie so bewundert werden, weil sie so gut Geige spielen können. Aber die Leute sehen immer nur das, was sie können und nicht, wieviel sie dafür geübt haben. Das ist ja in allem so. Man sieht immer nur den Erfolg, aber nicht die Mühe die Herausforderung, die dazu geführt haben.“ Ach sie ist so weise, meine Tochter. Hin und wieder wird sie von anderen darum beneidet, dass sie so gut Klavier spielen kann, obwohl sie keinen Unterricht hatte. Sie kann nichtmal…

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    Reset

    Nun sind wir also alle erfolgreich gestartet. Meine vier Lebe-leichter-Zoom-Kurse und ich. Leider musste ich einige Anfragen absagen, da die Abendkurse voll sind. Aber es starten ja viele meiner Kolleginnen mit Zoom-Kursen, so dass du dort auch gut aufgehoben bist. Schau mal rüber zur Lebe-leichter-Website: www.lebe-leichter.com  Nur Montagmorgen gäbe es noch Platz. 9:30 Uhr – also falls du möchtest: Gerne Ich freue mich selber immer, wie motiviert meine Teilnehmer starten. Die ein oder andere war etwas entsetzt über ihr Anfangsgewicht. Das schreiben sie mir ja per E-Mail oder als Privatnachricht in die Chatfunktion – diskret natürlich. Nur E., die hat versehentlich zu schnell auf Enter gedrückt und an alle versendet. Sie hat’s locker genommen. „Naja, wisst ihr halt jetzt alle, was ich wiege.“ So fing…