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Belegte Brote

Bei uns zu Hause gab es früher Leberwurstbrot oder Lyonerbrot. Hin und wieder Käse, selten Schinken. Und immer wieder bekam ich von meiner Mutter Rübenkraut aufs Brot geschmiert. Ich schüttle mich heute noch.

Mal unabhängig davon, dass ich Rübenkraut einfach nicht mochte: Ich mag bis heute keinen süßen Brotaufstrich. Weder Marmelade noch Honig. Nutella würde gehen. Aber das gibt es eher selten auf Brot. Höchstens mal auf Crêpes. Oder in einer emotionalen Schieflage auf dem Teelöffel. Direkt aus dem Glas …

Naja, eigentlich wollte ich von belegten Broten sprechen.

Wenn ich mir die Tellerbilder meiner Teilnehmer anschaue, dann liegen darauf meistens Wurst oder Käse. Mag ich auch. Aber genauso gerne esse ich Brot mit ganz viel Gemüse. Eine dünne Schicht Frischkäse, Ricotta oder selbst gemachter Hummus als Grundlage. (Mein Hummus-Rezept findest du HIER.)

Und dann darf aufs Brot, was auch immer der Kühlschrank hergibt. Tomaten, Gurken, bei mir oft grüne Bohnen aus der Dose, Zwiebeln, eingelegtes Gemüse. Einfach richtig viel drauf. Mit Kräutersalz würzen und, wenn du magst, noch etwas Balsamico und ein gutes Olivenöl darüber. Gerne noch eine Scheibe Mozzarella dazu. Oder ein Rührei.

Damit mir das Ganze nicht aus den Fingern rutscht, esse ich mein Brot übrigens mit Messer und Gabel.

Es schmeckt einfach mega.

Und ganz nebenbei bekommt dein Körper eine ordentliche Portion Ballaststoffe. Die stecken im Vollkornbrot, im Hummus und natürlich im Gemüse. Sie halten lange satt, tun deinem Darm gut und sorgen dafür, dass der Blutzucker nach dem Essen langsamer ansteigt.

Also: Einfach mal ausprobieren.

hm

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