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Wieder zu Hause

Es war tatsächlich etwas aufregend, als ich da mit meinem Cali am Winkelhof in Gailingen ankam. Die Übernachtung hatte ich über das Landvergnügen gebucht. Eine Vignette für ein Jahr, mit denen Camper auf verschiedenen Höfen für eine Nacht stehen können. Schon als ich ankam war ich verzückt, dass das alles so unkompliziert klappt. Neben mir stand gleich mal noch ein Cali, es gab Toiletten am Haus, Wasser und Strom.

Zu Hause hatte ich getestet, ob ich das Bett unten umbauen kann. Ging. Verdeck noch oben drücken, ging nicht. Dafür war mein Rücken noch zu instabil. Aber unten schlafen geht ja auch.

Mit den Calinachbarn hatte ich einen netten Abend bei einem Glas Wein vom Winkelhof, morgens den Sonnenaufgang erlebt und nach einer Tasse Kaffee, meiner Power hour und etwas Stille Zeit ging es dann über die Grenze. Die übrigens nur ein paar Meter entfernt war. Deswegen hatte ich kein deutsches Netz und das WLAN vom Hof funktionierte nur bedingt. Und da stellte ich fest, dass unterwegs sein, ohne Internet für mich eher schwierig ist. Immerhin gibt es immer auch etwas zu arbeiten. Und dann poste ich doch immer auch gerne was bei Instagram 😉

Nach dem Frauenfrühstück hab ich dann einen Anlauf genommen und bin auf die Insel Reichenau gefahren. Irgendwie in der Hoffnung, dass ich doch noch einen Tag „Urlaub“ mit dranhänge. Ohne Fahrrad. Und ohne Mann.

Hatte mir einen netten Stellplatz gesucht, da schon Stuhl und Tisch aufgebaut, Mittag gegessen mit Blick auf den See. Aber irgendwie kam nicht so richtig die Freude auf. Das Fahrrad fehlte mir. Der Mann auch. Und das Internet. Denn auf der Insel hatte ich gar kein Netz.

So bin ich seit Donnerstagnachmittag wieder zu Hause und freue mich, dass ich so ziemlich alles an liegengebliebenem Bürokram gestern erledigen konnte. Auf meiner To do standen noch ganz viele andere Sachen, aber irgendwie fehlte mir gestern der Elan.

Vielleicht lag es am Wetter. Vielleicht hat mein Körper auch geflüstert:

Du darfst auch zu Hause Pause machen. 

hm

 

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