|

Ich sterbe noch nicht

Nein, ich sterbe noch nicht, trotzdem habe ich vor zwei Wochen eine Liste der wichtigsten Unterlagen im Falle meines Ablebens erstellt, meine Kinder und meinen Mann zu mir zitiert, ihnen die Liste gezeigt und wo ich sie hingetan habe.

Alle haben ein bisschen blöd aus der Wäsche geschaut, ich hab sie natürlich vorher schon beruhigt, dass ich nicht an einer unheilbaren Krankheit leide, aber den Zeitpunkt unseres Todes weiß ja niemand. So bin ich wenigstens vorbereitet. Auch wenn ich vorhabe noch ein paar viele Jahre zu leben…..

Unser Bürokram ist sowieso super ordentlich sortiert, da bin ich ganz die Tochter meiner Mutter und die gelernte Verwaltungsfachangestellte. Ich suche selten irgendwelche Papiere, eben weil ich weiß, wo sie abgeheftet sind.

Aber die Idee von so einer Liste fand ich einfach genial. Auf die Idee gebracht hatte mich vor zwei Wochen Beate, die mir von ihrer Podcast-Interviewpartnerin erzählte, die einiges zu diesem Thema zu sagen hat.

Meine Liste war schnell gemacht, meine Familie weiß Bescheid, den Podcast habe ich mir heute angehört, und schon einen Plan, was ich noch erledigen werde:

Digitales Vermächtnis…..auf so ne Idee wäre ich ja gar nie gekommen.

„Der Tod trifft Menschen oft unerwartet, egal in welchem Alter. Aber letztendlich ist der Tod kein biologischer Unfall, kein Versagen.“, erzählt Renate Thöne im Podcast.

Er ist leider zu oft Tabuthema und es wird keine richtige Vorsorge getroffen. Wieso eigentlich??? Keiner von uns lebt ja ewig. Zumindest nicht auf dieser Erde.

Deshalb ist die wichtigste Vorsorge, mit seinem Schöpfer versöhnt zu sein. Und das muss jeder selber entscheiden.

HIER kannst du den ganzen Podcast hören.

hm

 

 

Ähnliche Beiträge

  • The Blessing

    Der Aaronitsche Segen aus dem 4. Mose 6,24-26 ist meiner Meinung noch nie so berührend vertont worden, wie in dem Lied „The Blessing“ Schon als ich die Originalversion mit Kari Jobe gehört habe, war ich hin und weg. Deutsch gefällt mir noch besser. Das Gebetshaus Augsburg hat die Version herausgebracht, mittlerweile singen wir sie auch im Gottesdienst. Wenn du mal reinhören möchtest, hier singen es meine Kinder: Vorspulen bis 1:03:44 https://www.youtube.com/watch?v=RQtZWOVBu3k&t=4206s Und es ist sehr wahrscheinlich, dass die Süßmaus es zusammen mit einer Klassenkameradin auch bei der Abschlusszeungnissübergabefeier in der Klosterkirche singen darf. Direkt nach ihrer Abschlussrede 🙂 Und abends gibt es dann sogar noch eine Art Abi-Ball. Die Süßmaus freut sich. Wir uns auch.   Seine Gunst sei immer auf dir und auf tausend derer…

  • | |

    Hallo Alltag

    Bei strömenden Regen kamen wir letzte Woche in Deutschland an. Ich wäre am liebsten gleich wieder umgekehrt. Aber natürlich gibt es auch auf Sardinien schlechtes Wetter. Gerade eben zum Beispiel. Unsere Freunde, die heute ihren letzten Tag auf der Insel haben, riefen gestern an. Es schüttet aus Kübeln. Ein anderer Freund schreibt: Hier könnten wir auch Gummistiefel gebrauchen. Noch jemand lässt uns wissen, dass es ein Sturmtief über Sardinien gibt und heute riefen T. und H. an, in Sweatshirt mit langem Arm. Dennoch muss ich mich daran gewöhnen wieder Socken und Unterhemd zu tragen, abends die Wärmflasche mit ins Bett zu nehmen und ne Jacke anzuziehen, wenn ich rausgehe. Heute morgen dachte ich kurz an Mütze und Handschuhe…. Ein Blick auf die Vorhersage: Nächste Woche…

  • | |

    Abnehmen ohne Schnick Schnack

    Am Freitag hab ich meine mündliche Prüfung. 13:30 Uhr Und JA, ich bin aufgeregt. SEHR. Nach einem Fallbeispiel sollte ich einen Therapieplan erstellen und den muss ich in 13 Minuten vorstellen. DREIZEHN Minuten. Mein Therapieplan ist 6 DIN A 4 Seiten lang. Meine Power Point 19 Seiten, da frag ich mich, wie das in 13 Minuten gehen soll. Naja, wird schon irgendwie. Die Präsentation zählt sowieso nur zu 25 % in die mündliche Note. Nach der Präsentation gibt es noch Fragestellungen des Arztes und des Schulleiters. Macht 75 % der mündlichen Note. Zusammen mit den beiden Ergebnissen meiner schriftlichen Prüfung dann die Endnote. Freitagabend bin ich dann durch mit meinen Prüfungen. Samstagabend ist ein Galaempfang, da ist auch mein Mann eingeladen, Sonntag der Abschluss und…

  • | |

    Ravensburger Linsenbratlinge

    Bei meinem Trip im Kloster, Anfang des Jahres war ich an einem Tag in Ravensburg. Samstags ist dort Markt und um die Mittagszeit hatte ich viele Möglichkeiten, mir an einem der Stände etwas zum Mittagessen zu holen. Etwas versteckt fand ich einen Stand, der Vegetarisches anbot und wurde fündig. Linsenbratling mit vegetarischem Aufstrich Glücklicherweise hatte ich gefragt, was für Zutaten im Bratling sind, so auf die Art: „Ist das Weizen drin?“ „Nein, nur Haferflocken.“ „Und Eier?“ „Ja, aber nur ganz wenig.“ „Was ist sonst noch drin?“ Das Rezept rücken die natürlich nicht raus, aber zumindest zählte der nette Verkäufer die Zutaten auf: „Linsen, gekochtes Gemüse, Haferflocken, Ei, Gewürze.“ Ich hab’s die Woche gleich mal ausprobiert. Hatte Mittwoch vom Brokkoli den Stiel übrig. Zusammen mit einer…

  • | | |

    Du musst es schon wollen

    „Wer oder was war für dich im Leben ein richtiger Gamechanger? Wo du durch eine Person oder eine Idee eine Verhaltensweise oder eine Lebenssituation radikal verändert hast. Was dir geholfen hat, Umstände positiv zu verändern oder Gewohnheiten zu durchbrechen. Es kann, muss aber nicht unbedingt im Zusammenhang mit Lebe leichter stehen.“ Diese Frage habe ich vor ein paar Wochen meine Newsletterleser und Facebookfreunde gefragt. Richtig gute Antworten zu den verschiedenen Lebensthemen kamen da zusammen und ich bin mir sicher, dass da für dich einiges dabei ist. Sei gespannt auf die vielen guten Ideen dieser Podcastfolge. Viel Freude beim Anhören. hm

  • | |

    Lass den Feind verdursten

    Nach dem Frauenfrühstück am Samstag kam eine Frau nach vorne und bat um das Mikrofon. Und dann ließ sie ihr Herz reden. Wie dankbar sie sei, dass das Frühstück durchgeführt wurde, für die ganze Organisation, für den Vortrag, die Liedbeiträge, und dass die Veranstaltung nicht abgesagt wurde. Applaus der 150 Frauen im Saal. Spürbar, dass alle Frauen dankbar waren. Morgen wäre ich eigentlich auch auf einem Frauenfrühstück gewesen. Das Frühstück wurde vor ein paar Wochen in einen Vortrag umgewandelt. Der Vortrag wurde letzte Woche abgesagt. Auch, wenn in vielen Köpfen und Gesprächen wieder von Abstand die Rede ist. Und das vielleicht auch nötig ist, ich bin da kein Experte, ich weiß es nicht. Aber was ich weiß:  Unsere Herzen, die brauchen Nähe. Die verkümmern, wenn…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert