Handy- und Rechnerlos

„Könntest du mir bitte den Moderationsleitfaden schicken.“, bitte ich meinen Großen.

„Den hast du.“

„Ja, aber nur auf dem Handy.“

„Ach ja….“

„Welcher Hot-Spot kommt denn am Sonntag zum Gottesdienst?“, frage ich meinen Mann.

„Steht doch in der Hot-Spot-Leitergruppe.“

„Ja, aber ich hab gerade kein Handy.“

Sie vergessen es ständig….

Dienstag musste ich mein neues I-Phone einschicken, weil es scheinbar irgendein Bug hat. Eine Woche vorher ging mein Macbook zur Reparatur. Ich bin Handy- und Rechnerlos.

Mal gut, dass ich zumindest noch ein iPad habe, sonst bekäme ich von der Welt ja gar nix mehr mit. Schon krass, wie wir uns an diese Art von Kommunikation gewöhnen.

Falls du mir also eine WhatsApp geschrieben oder mich versucht hast auf meinem iPhone anzurufen: Geht gerade nicht.

Auch meine Lebe-leichter-Teilnehmer müssen heute auf eine Zwischenmotivation verzichten.

Aber Blogschreiben geht. Und mein Festnetztelefon auch 😉

hm

Ähnliche Beiträge

  • |

    Eisgekühlt

    Ich liebäugele schon seit zwei Jahren mit einem Wasserspender. Bei großen Partys leihe ich mir meistens 2 Stück von Freundinnen aus, und jedesmal überlege ich mir, so ein Teil auch anzuschaffen. Vor jedem Einkauf wäge ich das Für und Wider ab und lasse es dann doch. Da bekomme ich letztes Wochenende  gleich zwei von der Sorte geschenkt. Einen nutze ich jetzt für Partys mit Sommerschorlen-Mischungen und der zweite steht seit dem Wochenende in meinem Esszimmer. Obwohl da auch nur Leitungswasser drin ist, geht jeder von uns öfter an den Zapfhahn als an den Wasserkran. Vielleicht liegt es an den Eiswürfeln, die ich immer nachschütte…… hm  

  • | |

    Wenn Gabi das wüsste

    Mit großer Begeisterung erzählten mir meine Teilnehmer, dass sie fast alle diese Woche mit Gabi Fastner geturnt haben. Ich meine Teilnehmer, und Gabi auch. Sie ist sympathisch und vor allen Dingen völlig unaufgeregt. Als Gymnastiklehrerin ist sie schon seit vielen Jahren mit ihren YouTube Videos unterwegs. Ich habe sie 2012 während meiner Reha kennengelernt. Also nicht persönlich, aber ihre Videos. Bei ihr geht es immer um eine Ausgewogenheit. Mit ruhiger und doch motivierender Stimme erklärt sie jede Übung sehr genau, und ist niemals aufdringlich oder penetrant in dem, für was sie steht. Heute habe ich mir sogar mal ein Ernährungsvideo von ihr angeschaut. Und musste schmunzeln. Da sagt sie: Iss drei Mahlzeiten am Tag, iss dich dabei satt, lass dem Magen zwischen den Mahlzeiten eine…

  • |

    Nichts mehr zu tun

    Heiligabend, es ist Mittag und ich hab nichts mehr zu tun. Sitze in meinem Sessel und hab noch ein bisschen Zeit für mich. Meine ersten Worte heute Morgen, als der Wecker klingelte: „Happy Birthday Jesus, und danke, dass du Mensch geworden bist, dass wir das heute feiern dürfen, dass du als Retter in diese Welt gekommen bist.“ Und noch ein bisschen mehr hab ich ihm gesagt. Den Wecker hatte ich mir gestellt, damit ich möglichst früh noch die restlichen frischen Sachen einkaufen kann, bevor die Geschäfte voll werden. Früh, damit ich genügend Zeit auch noch für 40 Minuten Fitnessstudio habe. Die Geschäfte waren tatsächlich noch leer, das Fitnessstudio auch. Mit Musik im Ohr tanzend noch einmal durchgesaugt (mein Mann zog kurz die Augenbraue hoch als…

  • | |

    Relaunch

    Was uns vor der Veröffentlichung eines neuen Buches wirklich schwer fällt ist, abzuwarten, bis wir grünes Licht vom Verlag bekommen. „Jetzt dürft ihr es öffentlich machen.“ Vorher wissen nur unsere Familie und unsere Freundinnen davon. Und die halten dicht. Gestern haben wir es unseren Newsletterlesern geschrieben und damit ist es nun offiziell. Die Idee hatten wir schon 2017. Nach 8 Auflagen Lebe leichter – Genial normal zum Wunschgewicht entstand der Wunsch nach einer Relaunch. Bevor du jetzt Relaunch googelst: Neugestaltung eines Produkts Als wir im Sommer 2010 das Lebe-leichter-Programm entwickelten und das dazugehörige Buch schrieben, war Tempo angesagt. Weil wir im Januar 2011 mit Lebe leichter an den Start gehen wollten. Beate und ich haben alle Kraft und Zeit in dieses Projekt gesteckt, ich kann…

  • |

    Warum eine Waschanlage mich mutiger gemacht hat

    Ich war in der Waschanlage. Mit unserem California. Alleine. Wer jetzt denkt: „Na und?“, der war vermutlich noch nie mit einem größeren Auto in einer italienischen Waschanlage, wenn er die Sprache nur so halb beherrscht. Unser Cali sieht hier auf Sardinien meistens aus, als hätte er eine Wüstenrallye hinter sich. Ich wasche ihn deshalb oft von Hand. Bei über 30 Grad macht das allerdings ungefähr so viel Spaß wie Fensterputzen im Hochsommer. Also bleibt das Auto dreckig. SEHR dreckig. Und jedes Mal, wenn ich damit fahre, weint mein Herz ein bisschen. Mein Mann fährt hin und wieder in die Waschanlage. Ich bisher nicht. „Was ist, wenn das Auto vielleicht zu breit ist? Muss ich die Spiegel einklappen? Soll ich drin sitzen bleiben? Wo muss ich…

  • |

    Mein Leben steht Kopf

    Kaum wieder in Deutschland, steht meine Welt auf dem Kopf. Zu Hause angekommen erwartete uns ein riesiger Wasserschaden. Und mit meine ich auch riesig. Einzelheiten erspare ich dir, aber dankbar bin ich, dass unser Sohn mit einigen Helfern aus unserer Kirche Erste Hilfemaßnahmen ergriffen hat. Dennoch standen vier Etagen unter Wasser. Am liebsten hätte ich den nächsten Flieger nach Hause genommen. Aber der Große beruhigte mich und meinte, ich könne gar nichts machen. Und solle ruhig auch mal Hilfe annehmen. „Erinnere dich mal Mama, vor zwei Jahren habt ihr eine Woche im Ahrtal geholfen. Jetzt wird euch mal geholfen.“ Fakt Nr. 1: Hilfe zu leisten fällt mir sehr viel leichter als Hilfe anzunehmen. Seit 4. September habe ich ein Hundebaby zu Hause. Dass die Züchterin…