Ich übe mich in Canva

Ach waren das noch Zeiten. Als ich einfach nur meine Gedanken im Blog rausgehauen habe. Ganz unkompliziert geschrieben, was mir so in den Kopf kam. Dann plötzlich kam eine Wende. Meine Website bekam ein neues Gesicht, der alte Blog schwirrt irgendwo versunken und vergessen in den Tiefen von 1 & 1, die damals einen Absturz hatten. Im neuen Blog waren Fotos angesagt, das war auch die Zeit, wo Instagram seine Anfänge fand. Und ich dachte noch so: Wie bescheuert, dass man jetzt überall Bilder braucht. Wer soll die denn machen, oder bezahlen? Ist doch eigentlich nur wichtig, was ich schreibe.

Und da ich nun wirklich kein Händchen für Grafik, Ästhetik oder Design habe, gelang mit das mehr schlecht als recht.

Weil mir oft die Fotos fehlten, schrieb ich weniger. Mittlerweile braucht es bei Insta sogar kleine Videos, damit irgendjemand aufmerksam wird.

Hast du eine Ahnung, wieviel Zeit da drauf geht?

Ich hab es diese Woche mal ausprobiert. Kann ja gerade nix am Rechner machen, habe also Zeit. Und bin in die Tiefen von Canva abgetaucht. Probiere hier und da, tüftele rum und freue mich, über jedes gelungene Bild und jedes gelungene Reel.

Ich bin bestimmt kein Profi, aber alleine, was ich in dieser Woche gelernt habe ist schon ne Menge.

Und auch, wenn es Zeit kostet, es gehört zu meinem Job dazu. Also übe ich weiter. Falls du mal gucken möchtest, du findest mich bei Instagram unter meinem Namen.

hm

 

Ähnliche Beiträge

  • War so klar

    Wir hatten es ja geahnt, aber Ikea hat sich tatsächlich nicht mehr gemeldet, bis wir dann mal eine E-Mail geschrieben haben. Heute kam der Anruf, ja es täte ihnen leid, der Fahrer sei plötzlich krank geworden, die Lieferung käme jetzt erst am 6.8. oder am 14.8…….. Das war SO klar. So ist das hier auf Sardinien. Auf Ikea Italien hätte ich mich sicherlich noch verlassen, aber hier auf Sardinien läuft selten was nach Plan. Ich glaube erst an die Lieferung am 6.8., wenn der Möbelwagen vor der Tür steht und unsere Bestellung ins Haus getragen hat. Auch das Dach kann noch nicht gedeckt werden, weil der Antrag, den wir vor „zwei“ Jahren gestellt haben, noch nicht durch ist. Letzte Woche hat sich mein Mann dann…

  • |

    Punktlandung

    „Ich versuche um 8:00 Uhr da zu sein.“, schrieb ich der Verantwortlichen vom Frauenfrühstück in Weingarten, auf dem ich heute als Referentin eingeladen war. Wenn man sich auf eine Autobahn verlassen kann, dann auf die A 8. Hier ist immer Stau. Vorzugsweise Pforzheim, Leonberg und Echterdingen…….Samstagmorgen ist nicht ganz so voll wie Freitagnachmittag, also habe ich nur eine gute Viertel Stunde mehr Zeit eingeplant. Und war PUNKT 8:00 Uhr am Gemeindegebäude. Mit 170 Frauen war die Hütte voll und das Frauenteam freute sich über so viele Gäste. Als besonderes Highlight stand dieses Mal auf dem Frühstücksbuffet sogar Rohkost. „Extra wegen mir? Wegen Lebe leichter?“ „Ja genau.“ Das wollte ich auf jeden Fall mal lobend erwähnen. Wir sprachen noch kurz über den Ablauf, bevor ich auf…

  • | |

    Was wir alle können

    „Herzlichen Glückwunsch, dass du heute vor 32 Jahren Mutter geworden bist.“, murmelte ich heute morgen nach dem Aufstehen in meine Kaffeetasse. Später dann am Telefon zu meiner Mama: „Herzlichen Glückwunsch, dass du heute vor 32 Jahren Oma geworden bist.“ Noch etwas später zu meinem Mann: „Herzlichen Glückwunsch, dass du heute vor 32 Jahren Papa geworden bist.“ Er dann so: „Ja, und ich gratuliere dir. Du warst noch ein Mädchen. Und plötzlich warst du Mutter.“ Gleich werden wir zusammen eine Etage nach oben gehen um dem Geburtstagskind zu gratulieren. Jedes Jahr, so kurz vor Weihnachten die Erinnerung. Wie es damals war, als ich Mama wurde. Ich war selber noch ein Mädchen. Eine Anleitung zum Elternsein hatten wir nicht. Ich hatte so meine Vorstellungen, wie ich es gerne machen…

  • Die Geschichte

    Ob ich über „die Geschichte“ schreiben werde, wusste ich bis Freitag noch nicht, sie ist wirklich sehr persönlich, aber die, mit der es zu tun hat, wäre fast ein bisschen enttäuscht, wenn ich es nicht täte. Vor einem Jahr bekam ich von ihr eine Nachricht über Facebook, was mir ein bisschen die Kinnlade runterfallen lies. Wir wussten voneinander, sind uns einmal bei mir zu Hause in Köln begegnet, als wir beide 13 waren. 40 Jahre später meldet sie sich bei mir. Meine Halbschwester. Natürlich war ich ein bisschen aufgeregt, als ich am Freitag am Bahnhof stand und der ICE einrollte. Sie auch. Ein Wochenende später sind wir beide emotional aufgewühlt und stellen total erstaunt fest, wie ähnlich wir uns sind. Unser Leben ist komplett unterschiedlich…

  • | |

    Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst

    Das erste Mal auf Ski in der Saison den Berg runter ist immer bisschen aufregend und wackelig für mich. Immerhin liegt ja ein Jahr dazwischen und ich frage mich jedesmal: „Kann ich das überhaupt noch?“ Ich kann, obwohl diesmal sogar zwei Jahre dazwischen liegen, denn letztes Jahr gab es zu der Zeit, als wir Lust hatten keinen Schnee, und in der Zeit, in der Schnee lag hatte ich zu viel zu tun. Laut BergfexApp sollte heute die Sonne scheinen, den Vormittag konnte ich mir freinehmen, also rauf auf die Piste. Nach den ersten beiden Abfahrten war die Sicherheit wieder da. Beim Liftfahren meinte ich zu meinem Mann, dass ich jedesmal, wenn ich hier hochfahre so eine Dankbarkeit verspüre. Dass wir so nahe am Skigebiet wohnen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert