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Niemand lebt im Bilderbuch

Eigentlich wollte ich in meinem Halbjahresrückblick über das Thema Ruhe sprechen. Weil mich das in diesem Jahr ziemlich viel beschäftigt hat. Weil ich immer noch mit dem Gedanken spiele, über dieses Thema der Ruhe, Achtsamkeit und Entschleunigung ein Buch zu schreiben. Das Konzept habe ich seit 2019. Weil ich viele Gespräche darüber mit meinem Sohn hatte, und selber echt schon sehr viel umsetze. Aber so ganz rund sind meine Gedanken dazu noch nicht, und ich will ja nicht so eine semigute Podcastfolge aufnehmen.

Dann dachte ich, ich mache einen Israel-Reisebericht, den ich vielen schon angekündigt habe. Das ist ja schließlich auch etwas, was ich im 2. Halbjahr 2022 erlebt hat. Und der wird auch richtig gut, weil ich von unserer kompletten Reise erzählen werde. Von der Buchung des Fluges über die ganze Vorbereitung, die Unterkünfte, die Kosten, die Erfahrungen, die wir gemacht haben  und so ganz praktische Tipps. Für den Fall, dass du Israel auch mal alleine erkunden möchtest.

Aber eigentlich beschäftigt mich seit einem halben Jahr 24/7 die Situation mit unserer Tochter.

Erst Montag hab ich Beate gesagt, ich sei nicht soweit, darüber öffentlich zu sprechen. Aber nachdem ich den Kommentar von Christine bekam, war ich so bewegt, dass ich mich jetzt doch getraut habe. Über unser vergangenes halbes Jahr zu sprechen. Über die dunklen Tage, die Ängste und Sorgen, über die Hoffnung, und darüber, dass wir auf keinen Fall perfekt sind.

Niemand lebt im Bilderbuch. Du nicht. Und ich auch nicht.

HIER kannst du die Folge anhören.

hm

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