| |

Weil ich einfach heftig bin

Das mache ich jetzt nicht ständig, aber in der letzten Zeit hab ich öfter mal ein paar Food-Fotos in meine Story bei Instagram gepostet. Gerade jetzt in der letzten Zeit, wenn ich was aus meiner Bio-Kiste gekocht habe. Oder beim Fermentieren. Oder gestern, also ich das Abschiedsessen der Süßmaus gepostet habe. Weil sie morgen nach Freiburg zieht. Und da frag ich sie natürlich: „Was magst du denn zum Abschied essen?“

Das, was ihr Bruder auch wollte: Dampfnudeln

Schickt mir die Süßmaus gestern den Chatverlauf mit ihrer Freundin, die bei ihr in Freiburg um die Ecke wohnt.

Ich muss bisschen schmunzeln und weiß jetzt schon, dass ich die Freundin unbedingt mal wieder zum Essen einladen muss.

Hin und wieder poste ich ein Bild in der Instagram Story und verspreche, das Rezept in meinem Blog zu veröffentlichen. Falls du also schon drauf wartest:

Hier das Rezept für selbstgemachten Bresso meiner Mutter:

 

500 g Magerquark

200 g Schlagsahne

200 g Schmand

1 TL Salz

1 Packung 8 Kräuter

2 Knoblauchzehen

Sahne schlagen, mit den restlichen Zutaten vermengen. Masse in ein Sieb geben, Schüssel drunter und für 2 Tage in den Kühlschrank stellen. Die Molke läuft ab, übrig bleibt ein leckerer Frischkäse.

Ich hab die Kräuter und den Knoblauch weggelassen und später den Käse halbiert. Unter die eine Hälfte dann Knoblauch und Kräuter, die andere Hälfte pur gelassen.

Lass es dir schmecken.

hm

P.S. Das Rezept für die Dampfnudeln schicke ich dir nicht. Glaub mir, ich mein es nur gut mit dir 😉

Ähnliche Beiträge

  • | | |

    Das Leben besteht aus lauter Herausforderungen

    Das ein oder andere Mal hab ich mich in der letzten Woche gefragt, wie ich denn auf diese wahnwitzige Idee des Fastens kam. Und welche Motivation dahinter steckte. Aber dann hab ich mich erinnert. Es gibt einfach zu viele Gelegenheiten, und ich wollte einfach mal ausprobieren, wie es sich anfühlt, dabei das Lustbedürfnis zu ignorieren. Mein Fazit nach eineinhalb Wochen: Ich esse normalerweise relativ wenig Süßes. Ein Mini nach dem Mittagessen. Eigentlich war’s das. Seit die Kinder aus dem Haus sind und auch mein Mann eher dem Süßen entsagen möchte, kaufe ich das Zeug gar nicht mehr ein. Und was ich nicht im Haus habe das verführt mich auch nicht. Dachte ich. Alkohol trinke ich nur in Gesellschaft. Wenn wir eingeladen sind, selber Gäste haben,…

  • |

    Lebenslänglich

    Vor ziemlich genau einem Jahr ist E. in meinem Lebe- leichter- Kurs gestartet. Mit viel Skepsis im Herz. Sie konnte sich nicht vorstellen, das Dauergrasen aufzugeben. Drei Mahlzeiten am Tag, das bekäme sie ganz bestimmt nicht hin. Ich weiß das noch, weil ich mich an ihre herzerfrischende Art, ihre Ehrlichkeit und diese absolute Skepsis erinnern kann. Nach einer Woche war sie völlig überrascht, dass es doch geklappt hat. Mit der Pause und der Abnahme. Zwei Kurse hat sie bei mir belegt. Letzte Woche ist sie nach einem halben Jahr Pause wieder eingestiegen. Gestern erzählte sie in der Gruppe, was ihr damals geholfen hat. „Es war dieser eine Satz Heike, den du gesagt hast. Ich hab dir erzählt, dass ich die eine Woche geschafft habe aber…

  • |

    Nichts mehr zu tun

    Heiligabend, es ist Mittag und ich hab nichts mehr zu tun. Sitze in meinem Sessel und hab noch ein bisschen Zeit für mich. Meine ersten Worte heute Morgen, als der Wecker klingelte: „Happy Birthday Jesus, und danke, dass du Mensch geworden bist, dass wir das heute feiern dürfen, dass du als Retter in diese Welt gekommen bist.“ Und noch ein bisschen mehr hab ich ihm gesagt. Den Wecker hatte ich mir gestellt, damit ich möglichst früh noch die restlichen frischen Sachen einkaufen kann, bevor die Geschäfte voll werden. Früh, damit ich genügend Zeit auch noch für 40 Minuten Fitnessstudio habe. Die Geschäfte waren tatsächlich noch leer, das Fitnessstudio auch. Mit Musik im Ohr tanzend noch einmal durchgesaugt (mein Mann zog kurz die Augenbraue hoch als…

  • |

    Luxusleben

    „Du führst ein echtes Luxusleben meine Liebe“, kommentierte Beate meinen Status bei WhatsApp vor zwei Wochen. Ich war zusammen mit meiner Freundin C. bei der Vorstellung der Theateraufführungen für die kommende Saison. Eigentlich sollte mein Mann da noch mit, schließlich gehe ich dann mit ihm ins Theater. Aber der hatte keine Lust. Lust hatten wir zwei eigentlich auch nicht. Die Veranstaltung fing spät an, es war total mieses Wetter, und eigentlich wäre das Sofa zu Hause gemütlicher. Es war schon ein Aufraffen. Aber so ist das manchmal. Hin und wieder müssen wir uns etwas aufraffen, um ein bisschen Luxus zu genießen. Wenn ich genau hinschaue, dann genieße ich schon ziemlich viel Luxus. Mit meinen fast 53 Jahren bin ich noch ziemlich fit und gesund, darf…

  • | |

    Musik de Luxe

    Meistens hab ich beim Sport Musik auf dem Ohr. Vorzugsweise höre ich Lobpreismusik. Hin und wieder, wenn ich mich mal so richtig auspowern möchte, dann suche ich mir bei Spotify irgendeine Power-Run-oder Aerobic-Playlist. Da dudelt dann der Beat mit schnellem Rhythmus und lauten Bässen in mein Ohr, aber spätestens nach dem zweiten Lied muss ich ausmachen. Da hat sich in meine Herz einfach etwas verändert. Ich merke immer wieder, dass mir gute Entscheidungen für mein Wohlbefinden einfach besser tun. Power hin oder Rhythmus her, Lieder mit guten Texten tun mir einfach besser. Lobpreismusik ist dann die Steigerung de Luxe. Da schwingt einfach ein anderer Spirit durch die Boxen an mein Ohr und in meine Seele und schafft mir Freude, Hoffnung, Glauben und Motivation. Hin und…

  • | | |

    Da tanzt die Seele

    Es regnet. Letzte Nacht, heute immer mal wieder zwischendurch. Wir sind total dankbar, dass das Wetter bis gestern so super gehalten hat. Fliesenlegen im Regen wäre nicht so spaßig gewesen. Schon gestern haben wir entschieden, dass ab heute fertig ist mit arbeiten. Es gäbe noch so einiges zu tun. Eigentlich wollte ich noch Holzbalken imprägnieren. Eigentlich wollte mein Mann noch die Treppe verschlämmen. Die Wände in den Innenräumen müssten mal wieder gestrichen werden (da  aufgrund der hier herrschenden Feuchtigkeit immer die Farbe blättert). Der untere Bereich muss noch gefliest werden, die Mauern verputzt, die Fassade neu gestrichen, das Beet bepflanzt……es gäbe hier immer was zu tun. Aber manchmal muss man auch entscheiden, dass es genug ist. Für jetzt. Für heute. Heute Morgen bin ich also…