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Selbstfürsorge

Ich schreibe Tagebuch. Seit Jahren. Nicht täglich, aber immer mal wieder. Wenn mir etwas wichtig ist. Wenn ich ein Ereignis oder einen Gedanken nicht vergessen will. Wenn ich mir Ziele setze.

Heute morgen habe ich meinem Tagebuch anvertraut, dass ich mir eine Gesundheits- Challenge verordne.

12 Wochen Investition in mich und meine Gesundheit. Körperlich wie seelisch. Ich stelle mir vor, ich fahre auf eine Schönheitsfarm zu Wellnesswochen. Hier gibt es nur gesundes Essen. Drei Mahlzeiten am Tag, immer mit dem drittel Gemüse oder Obst. Süßigkeiten gibt’s hier keine, dafür gesunde Alternativen. Jeden Tag wird hier Bewegung angeboten. Spaziergänge, Wanderungen, Freedancing zur Lieblingsmusik, Flexibilitätstraining, moderates Krafttraining. Die Zeiten kann ich mir aussuchen. 30 Minuten am Tag werden hier empfohlen. Gute Bücher gibt es in der Bibliothek. Solche, die der Seele gut tun. Die mich aufbauen und meinen Fokus in die richtige Richtung lenken. Meine Bibel hab ich natürlich sowieso dabei. Es gibt hier einen richtig gemütlichen Sessel, und eine warme Schurwolldecke. Da kann ich mich jeden Tag einkuscheln und die Stille genießen. Zeit mit mir. Zeit mit Gott. Täglich gibt es einen Impuls, die Gedanken in eine positive Richtung zu bringen. In den 12 Wochen werde ich nur das tun, was meinen Kräften entspricht. Da, wo ich merke, es wird zu viel, lasse ich einfach liegen.

Mit diesen Gedanken bin ich heute Morgen in meinen ersten Lebe-leichter-Kurs gestartet. Und hab meine Teilnehmer gleich mal motiviert mitzumachen.

Selbstfürsorge nennt man das auch.

Machst du auch mit?

hm

 

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