|

Practice

Obwohl sie erst im September Geburtstag hat, sammele ich jetzt schon die Wünsche der Süßmaus. Da erzählt sie gestern von YouTubern, denen sie folgt, die richtig gut Geige spielen können, und die Merchandise Artikel rausgebracht haben mit der Aufschrift:

Practice

„Sie sagen immer, dass sie so bewundert werden, weil sie so gut Geige spielen können. Aber die Leute sehen immer nur das, was sie können und nicht, wieviel sie dafür geübt haben. Das ist ja in allem so. Man sieht immer nur den Erfolg, aber nicht die Mühe die Herausforderung, die dazu geführt haben.“

Ach sie ist so weise, meine Tochter.

Hin und wieder wird sie von anderen darum beneidet, dass sie so gut Klavier spielen kann, obwohl sie keinen Unterricht hatte. Sie kann nichtmal Noten. Und wenn sie dann von anderen Mädchen, die jahrelang Klavierunterricht genommen haben gefragt wird, warum sie das so gut könne sagt sie: „Ich wollte es unbedingt. Ich habe täglich 4 Stunden geübt. Wie oft hast du geübt?“

Den wenigsten fällt das Können einfach in den Schoß. Egal was es ist. Also, wenn du etwas erreichen möchtest, dann trainiere.

Jeden Tag.

hm

 

Ähnliche Beiträge

  • | |

    Zieh den Bauch nicht mehr ein

    Selbstakzeptanz beginnt da, wo wir aufhören uns zu verstecken. Dieser Podcast ist eine Kampfansage an falsche Körperideale und ein Liebesbrief an die Version von dir, die atmet, lebt und sichtbar sein darf – mit allem was dazugehört. Du bist genug. Unperfekt, menschlich und wunderbar! https://bodyspiritsoul.podigee.io/169-zieh-den-bauch-nicht-mehr-ein hm

  • | |

    Mediterraner Gnocchisalat

      Fragt mich eine Teilnehmerin am Wochenende, wieviel Gnocchi denn für mich im Rohzustand eine Portion wären. Ich scheine ja viel Gnocchi zu essen. Ich musste ein bisschen schmunzeln. Die waren die Woche im Angebot, deshalb gibt’s die zweimal. Und ich lieb sie halt auch 😉 Gestern gab es ein neues Rezept, einen Gnocchisalat. Sonntags nach dem Gottesdienst hab ich nicht so viel Lust zum Kochen, und da bereite ich entweder etwas vor, oder wir holen uns irgendwas vom Döner. Meistens koche ich vor. Der Salat war echt gut. Wobei die Gnocchi bisschen fest waren. Das liegt daran, dass ich sie schon einen Tag vorher zubereitet habe. Und wenn sie dann einen Tag im Kühlschrank stehen sind sie hart. Weich bekommt man sie in der…

  • Die Zeiten dazwischen

    Was ich denn hier den ganzen Tag so mache, werde ich letztens gefragt. Ich poste ja nicht immer jeden Schritt und Tritt, den ich hier tue. Nur so ab und zu mal was. Wo ich in einem von der Comune die Tresnuraghes angebotenem Flechtkurs sitze und meine ersten Flechtversuche unternehme. Eine sardische vom Aussterben bedrohte Handwerkskunst. Und ich dachte so, ach, das wollte ich schon immer mal sehen, wie das gemacht wird. Wo ich mit einer Freundin zusammen Limoncello herstelle. Wo ich mit meinem Hund am Strand liege, übrigens das einzige mal, seitdem ich hier bin 😉 Wo ich bei unserer Gassirunde ein Foto vom Tal mit dem Meer im Hintergrund schieße. Wo ich in der Strandbar mit meinem Mann bei Pizza und Aperol den…

  • |

    Unerwünschte Spuren beseitigen

    Sie trudeln so langsam ein. Die Anmeldungen für die Lebe-leichter-Kurse ab Januar. Heute schrieb jemand: „Corona hat bei mir leider „unerwünschte Spuren“ hinterlassen!!! Ich melde mich für Januar präsent an.“ Letzte Woche schrieb jemand: „Ich bin in Beates Kurs und von ihrem Stil begeistert. Meine Freundin ist bei dir im Kurs und von deiner Art begeistert. Ich melde mich für Januar per Zoom an.“ Eine fragt:“Ich bin noch nicht sicher, kann ich mir eine Stunde erst einmal anschauen?“ Normalerweise geht das. Aber mit der aktuellen Situation leider nicht. Die Plätze im Zoom sind auf 12 Personen begrenzt. Präsent können es ein klitzekleines bisschen mehr sein, weil ich einen großen Raum habe. Aber auch hier ist nicht unbegrenzt Platz. Und deshalb nehme ich nur verbindliche Anmeldungen…

  • | |

    Wir begegnen uns

    Das Frauenfrühstück war bis auf den letzten Platz besetzt. Man spürt den Frauen einfach ab, dass sie so glücklich sind, dass Veranstaltungen einfach wieder so, ohne Einschränkungen stattfinden können. Drei Jahre hat es jetzt gedauert, bis ich auch als Referentin gespürte Normalität wahrnehme. Neben mir sitzt T., mit der ich ins Gespräch komme. Und da erzählt sie mir, dass sie gar nicht aus Sachsenheim käme, dass sie unseren Podcast hört und auf meiner Website gesehen hat, dass ich in ihrer Nähe bin. Wie cool ist das denn? Und auch zwei andere Damen kamen nach dem Vortrag zu mir und erzählten, dass sie schon jahrelang Blog lesen und sich so freuen, mich mal persönlich kennenzulernen. Wie schön. Und danke ihr Lieben, dass ihr mich angesprochen habt….