Unterwegs am 10. Mai

Wenn ich morgens aufwache, ist mein erster Blick auf mein Smartphone. Entweder, weil ich den Wecker ausstelle, oder weil ich ihn nicht gestellt habe und wissen will, wie spät es ist.

Als ich gestern Morgen drauf schaute schossen mir sofort die Tränen in die Augen.

Da hatte die Süßmaus in die Familienwhatsappgruppe geschrieben:

Und auch meine Mama hat schon dran gedacht:

Kurz habe ich überlegt, ob es so eine gute Idee war, an diesem Tag einen Vortrag bei einem Frauenabend zuzusagen. Julian kommt immer irgendwie drin vor. Aber warum auch immer, hab ich mich einfach so mega auf diesen Abend in Wassertrüdigen gefreut. Ja, das kannst du ruhig mal googeln, ich hatte auch keine Ahnung wo das ist.

Und obwohl der Tag gestern immer mal wieder ein bisschen tränenreich war, war er gestern Abend ziemlich gut und fast tränenlos. Gut ist immer dann, wenn Frauen im Herz berührt werden, und wenn sie die Botschaft vom Kreuz hören. Und das haben sie, alle 140. Wenn dann noch eine Handvoll Frauen immer wieder zu mir an den Tisch kommen, und mir erzählen, dass sie langjährige Blogleser sind, und wie dankbar sie für unser Programm sind, wenn sie sich zu zweit vorstellen und mir von ihrer Freundschaft berichten, die über Lebe leichter entstanden ist, und wenn sogar Lebe-leichter-Coach E. hochschwanger über eine Stunde Fahrt in Kauf genommen hat, um dabei zu sein, na da geht mir einfach das Herz auf.

Hat sich trotz des Datums und trotz der 600 km mit Übernachtung gelohnt.

Heute Morgen wurde ich dann noch ein bisschen belohnt. Von meinen Gastgebern: „Gestern hast du uns so gut getan, heute wollen wir dir etwas gutes tun.“

Da war der Tisch mit einem Frühstück vom Feinsten gedeckt, und ich hab schon wieder das Foto vergessen.

Von den Frauen, von der liebevollen Deko, dem Buffet, vom Lobpreisteam, von meinen Gastgebern, vom Frühstück.

hm

 

 

Ähnliche Beiträge

  • |

    Sieben Tage im Norden

    Sieben Tage, eine Lebe-leichter-Coachausbildung im Norden, Besuch bei Freunden und meiner Mutter und ein Gottesdienst in meiner Heimatgemeinde in Bremen später bin ich morgen wieder auf dem Rückweg.  Wenn ich denn schon beruflich in Osterholz-Scharmbeck bin, ist es natürlich klar, dass ich meinen Aufenthalt etwas verlängere, liegt Bremen doch um die Ecke. Wollte dir das nur mal eben schreiben, damit du weißt, warum ich schweige. Ab heute Abend bin ich wieder zu Hause. hm  

  • | |

    Mal läuft’s mal nicht

    Eine ganze Stunde sitze ich heute vor dem Handy und starre auf die Familienwhatsappgruppe. Bisschen abgelenkt hab ich mich, aber die Anspannung ist da. Zwischendrin ein paar Gebete für die Süßmaus, den Prüfer, dass sie eine gute Strecke fährt, nichts unvorhergesehenes passiert, und sie einfach durch diese Fahrprüfung kommt. Zwischendurch mal ein paar Whatsapp von Beate und Carmen, in unserer Officewhatsappgruppe, ich bin mental bei der Süßmaus, und tippe da irgendwas rein. „Ich weiß das.“ tippt Beate. Ja klar weiß sie das, aber ich bin unkonzentriert. Dann der Anruf „Ich hab bestanden.“ Jubel in meinem Herzen laufe ich gleich zu meinem Mann, dann schreibt die Süßmaus die gute Nachricht in die Whatsappfamiliengruppe. She’s the hero, mit Herzchen, Küsschen, Daumen hoch und Feuerwerk. Der Papa holt…

  • Sport mit Lust

    Können wir mal kurz darüber reden, wie viel Spaß ein SUP macht? Also, SUP steht für Stand-up-Paddle. Ich besitze seit vier Wochen eins und bin völlig fasziniert. Da stehe ich morgens auf meinem SUP und paddle durch die Bucht von Bosa. Zweimal hin und zurück, danach noch ein bisschen im Sitzen mit einem zweiten Paddelblatt Kajak fahren. SUP aus dem Wasser holen, eine kleine Runde schwimmen gehen, 20 Minuten in der Sonne am Strand trocknen und nach insgesamt zwei Stunden wieder nach Hause fahren. So sehen jetzt mindestens drei bis vier Vormittage bei mir aus. Luxus pur. Ich LIEBE es und frage mich, warum ich das nicht schon vor ein paar Jahren gemacht habe. Tja, und das wäre es eigentlich. Wenn uns Sport so viel…

  • | | |

    Ich liebe was ich tue

    Heute habe ich meinen ersten Kaffee auf der Terrasse getrunken. Hat sich sowas von gelohnt, denke ich. Man erinnert sich später glaube ich selten daran, wieviel Arbeit darin steckte. Gestern Abend konnten wir uns beide kaum noch bewegen. Mein Mann den ganzen Tag auf den Knien am Verschlämmen. Ich die angezogene Fugenmasse gewischt. Stehen, bücken, knien, Treppe rauf, Treppe runter (also nicht einfach nur so die Treppe rauf und runter, sondern immer schön da hin treten, wo nicht gerade eine Fliese frisch verlegt wurde….und das ohne Gelände) Und nein, wir brauchen kein Mitleid. Machen wir alles freiwillig. Weil wir das Endergebnis vor Augen haben. Weil wir lieben, was wir tun. Zwischendrin schleiche ich mich immer mal wieder rein und sitze am Rechner. Weil ich ja…

  • Fasten-Erlebniswanderwoche in Portugal

    Schon der Empfang auf der Quinta Sao Pedro war der Knaller. Ich LIEBE solch ein Ambiente. Und dann noch dieser Sonnenschein im Februar, das war fast nicht zu toppen. Dass sich jemand meinen Koffer unter den Nagel gerissen hat, war da erst einmal nebensächlich. Beate und ich waren eingeladen von Sybille Doelker Correia da Silva zu ihrer Pilotfastenwanderwoche. Es war nicht nur Fasten und Wandern, sondern Erlebnis pur. Mit einem frisch gepressten Orangensaft wurden wir empfangen, später erfuhren wir, dass die Orangen auf der Quinta wachsen, mit Orangensaft wurden wir eine Woche später, wieder verabschiedet. Dazwischen lagen die Gemeinschaft mit der Gruppe, jeden Morgen Atemübungen und Gymnastik an der frischen Luft, oft am hauseigenen Naturpool, Säfte, Suppen, Leberwickel, Chilltime, Vorträge, Wanderungen und Besichtigungen. Beate und ich…

  • |

    It’s a girl

    Punkt 24:00 Uhr standen wir als Familie komplett vor dem Bett der Süßmaus und sangen ihr das traditionelle Geburtstagsständchen. Verschlafen reibt sie sich die Augen und freut sich, dass alle gekommen sind. Sogar die Brüder, die nicht zu Hause wohnen mit Frau und Freundin. Noch denkt sie, es ist 6:00 Uhr, und sie muss gleich zur Schule. Ein paar Sekunden später stürmen ihre Freunde das Zimmer, die vorher den ganzen Garten geschmückt haben. Noch immer weiß sie nicht, dass es erst Mitternacht ist. Irgendwann verraten wir es ihr, gehen nach draußen stoßen mit Sekt an und freuen uns darüber, dass die Überraschung gelungen ist. „Mama, das war das beste Geschenk diese Nacht, ich hab so eine tolle Familie und so tolle Freunde. Und es waren…

Ein Kommentar

  1. Heike, so sehr bewegend Dein Bericht. Auch ich gehe allen meinen lieben Verstorbenen an ihrem Geburtstag in Gedanken nach. Das tut in allem Leide gut.
    Liebe Grüße Margret

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert