|

Stricken statt Stressen

Es ist schon ein Phänomen, wie mir einfach die Ideen nicht ausgehen wollen. Eigentlich dachte ich, ich bin auf dem Weg, weniger zu machen. Stattdessen springt mir eine Idee nach der anderen aus dem Hirn. Ich könnte noch dies, oder das, und auch jenes oder solches……

Nur wenn du so viele Ideen im Kopf hast, dann musst du auch immer gut sortieren. Ich bin ja keine 20 mehr. Auch keine 40. Nächstes Jahr werde ich 60, und so sollte und wollte ich einfach auch ein paar Gänge runter schalten. Mir zuliebe.

Die Leistungsfähigkeit und der Elan sind zwar nicht weg, aber gönnen sich doch auch immer mal wieder eine Pause. In den Pausen stricke ich meistens. Kannst du hier anschauen:

Und wo du schon am Schauen bist…. ist es nicht krass, dass sich so viele Menschen meine Videos anschauen? Na klar dachte ich mir schon, dass es nicht nur eine Handvoll werden. Aber mit Stand heute habe ich knapp 700 Abonnenten, über 18.000 Aufrufe von insgesamt 12 Videos. Also ich finde das schon krass. Mein Mann auch 😉

Und so werde ich diese neue Idee noch ein bisschen weiter verfolgen. Den YouTube Kanal mit meinem Wissen bestücken.

Nebenbei entwickeln wir Lebe leichter weiter, gebe ich meine Lebe leichter Kurse, unterrichte an der SCN, spreche auf verschiedenen Veranstaltungen, nehme Podcastfolgen auf und tue alles drum und dran, was zu meiner Selbstständigkeit gehört. Bis zum 30.06.2033. Dann gehe ich in Rente. Naja, wer weiß, was bis dahin ist. Ob es diese Welt noch gibt. Ob ich dann schon im Himmel bin. Ob ich Lust habe, weiter zu arbeiten. Wer weiß das schon?

Was ich weiß, dass das, was ich tue mir noch immer Freude macht. Meistens.

Was ich aber auch weiß, dass das Leben endlich ist. Und ich am Ende eines Lebens nicht nur gearbeitet haben will. Und deshalb sind alle meine privaten und persönlichen Termine mindestens genauso wichtig wie die beruflichen. Eigentlich sogar wichtiger. Da muss ich nur hin und wieder auch dran denken.

Du auch?

hm

Ähnliche Beiträge

  • | |

    Regenbogen

    „Es ist da, und es gefällt mir echt gut.“, schreibt mir M. heute, die letzte Woche ein bellicon® über mich bestellt hat.  Sie war die erste, die sich für die limitierten Regenbogenfarben entschieden hat. Und ich bin völlig verzückt. Sieht echt RICHTIG gut aus. Jetzt kann das Training starten. Ihr Rücken wird es ihr danken. Ihr Lymphfluss wird angeregt. Die Durchblutung gefördert. Herzkreislauf gestärkt. Abnehmen würde sie auch, aber sie ist schon schlank genug.  Seit genau 9 Jahren besitze ich ein bellicon® und bin zeitgleich Vertriebspartnerin geworden. 9 Jahre bin ich selber begeistert von diesem Trainingsgerät. Und ich freue mich immer sehr, wenn Menschen das für sich entdecken. Weil Bewegung nämlich auch Spaß machen kann. Großer Vorteil beim bellicon®: Es gibt 0 Ausrede, warum man…

  • | |

    Ich sehe was, was du nicht siehst

    „Komm mal hier hoch, es ist so schön hier oben.“, fordere ich meinen Mann heute Morgen auf. Ich sitze mit meiner dampfenden Tasse Kaffee auf der neuen Sonnenterrasse. Also da, wo die Sonnenterrasse am Entstehen ist. Um mich herum Steine, Mörtel, Schutt und Dreck. Aber ich sehe nur die Sonne aufgehen, die Dächer der alten Häuser Magomadas, den Weinstock in unserem Garten und in meiner Phantasie die fertige Terrasse. Ich liebe diesen Platz jetzt schon. Eine meiner Gaben ist es, die schönen Dinge mitten im Chaos zu entdecken. Wenn ich auch hin und wieder den Hang zum Perfektionismus habe, hier blättert das alles von mir ab. Sardinien ist eine völlig andere Welt. Hier ist das Einfache schön und weniger ist mehr. Übrigens sitze ich hier…

  • |

    Konferenz mit Herz

    Ich war schon ein bisschen aufgeregt, vor der Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag bei der Frauenkonferenz „Beyond“ in Willingen. Erster Abend ist immer bisschen spannend. Zuerst das Interview mit Beate und mir: Was ist Lebe leichter, was ist Body Spirit Soul? Wie ist beides entstanden? Wo stehen wir heute? Was ist unsere Vision?   Dann unsere Predigt. Große Herausforderung: Wir hatten beide 30 Minuten, und hatten beide viel zu sagen. Und wollten möglichst einen roten Faden. Am Ende haben wir selber gestaunt. Roter konnte der Faden nicht sein und dem Feedback nach zu urteilen, trafen wir mitten in die Herzen. Hat Gott mal wieder seine Finger im Spiel gehabt. Was ich sonst zur Konferenz zu sagen habe: Super Vorbereitung Eingespieltes Team, bei dem jede ihre Begabungen einsetzen…

  • |

    Wieder zu Hause

    Es war tatsächlich etwas aufregend, als ich da mit meinem Cali am Winkelhof in Gailingen ankam. Die Übernachtung hatte ich über das Landvergnügen gebucht. Eine Vignette für ein Jahr, mit denen Camper auf verschiedenen Höfen für eine Nacht stehen können. Schon als ich ankam war ich verzückt, dass das alles so unkompliziert klappt. Neben mir stand gleich mal noch ein Cali, es gab Toiletten am Haus, Wasser und Strom. Zu Hause hatte ich getestet, ob ich das Bett unten umbauen kann. Ging. Verdeck noch oben drücken, ging nicht. Dafür war mein Rücken noch zu instabil. Aber unten schlafen geht ja auch. Mit den Calinachbarn hatte ich einen netten Abend bei einem Glas Wein vom Winkelhof, morgens den Sonnenaufgang erlebt und nach einer Tasse Kaffee, meiner…

  • Sprüche 4,23

    Vor ziemlich genau sechs Jahren hatte ich einen Plan. Ich wollte mir ein Tattoo stechen lassen. Am Unterarm. Quasi ein Geschenk an mich selbst zum 50. Es sollte auf jeden Fall ein Schriftzug sein. Saved by Grace Blessed Weg Wahrheit Leben Römer 8, 37 Naja irgendetwas, was für mich eine Bedeutung hat. Kurz vor meinem Geburtstag hab ich mich dagegen entschieden. Nicht, weil ich kein Tattoo haben wollte, sondern weil zwischenzeitlich fast jeder eins hat. Und ich nicht Mainstream sein wollte. Die Süßmaus hat sich dafür entschieden. Ihre Arme sehen aus wie ne Patchworkdecke. Manche Tattoos finde ich richtig schön, andere wiederum nicht so. Aber ist ja ihre Entscheidung. Kurz vor Weihnachten dann: „Ich glaub ja nicht, dass ihr das machen würdet, aber mit euch…

  • Wieso, wenn und aber

    Seit 28 Jahren fahren wir jedes Jahr nach Sardinien. Aber noch nie war ich zweimal in einem Jahr hier. Und noch nie habe ich die Insel im Frühling erlebt. Und jetzt stelle ich mir die Frage: Wieso? Wieso bin ich eigentlich nicht öfter als einmal im Jahr gefahren? Wieso bin ich noch nie mit meinem Mann mit, als er zum Arbeiten hier auf der Insel war? Wieso nicht einfach mal mit einer Freundin hergekommen? Jeden Sommer reden wir drüber, dass man doch eigentlich einfach nur mal so für ein paar Tage hier sein könnte. Aber zu Hause gab es dann doch immer viele Wenn und Aber. Und dann sind wir nicht gefahren. Wir hätten die Kinder nicht zu Hause lassen können. Und waren somit an…