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    Manchmal fällt mir nix ein

    Drei Anläufe zum Blogschreiben habe ich gerade genommen. Hatte einen langen Text geschrieben, dass es solche und solche Tage gibt. Und dass mein Tag heute nicht zu denen gehört, mit denen ich angeben könnte. Dass heute nix so gelaufen ist, wie ich das geplant hatte und zu viele Unvorhergesehenes und Kurzfristiges meinen Weg gekreuzt hatte. Dann hab ich alles wieder gelöscht, weil ich dachte, dass interessiert jetzt nun wirklich keinen. Und motiviert auch niemanden. Dann hab ich über die Vorzüge des Februars geschrieben. Weil er meistens, so wie der November ein bisschen stiefmütterlich behandelt wird. Hab geschrieben, dass Februar schon ein bisschen das Gefühl gibt, dass der Winter bald vorbei ist, und dass es der Monat vor dem Frühlingsbeginn ist. Dass man im Februar noch…

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    Jetzt

    Sehr viel Zeit mit unseren Freunden blieb am Wochenende nicht, dennoch ließen wir es uns nicht nehmen, mit jedem einzelnen wenigstens eine kurze Primetime zu haben. Erzählt mir die eine Freundin, wie unglücklich sie mit ihrem Gewicht sei, und dass sie es einfach nicht in den Griff bekommt. Sage ich ihr, dass sie das doch hinbekommt. 20 Jahre kämpft sie da mit den Kilos, und weiß mittlerweile schon gar nicht mehr, wie es sich anfühlt schlank zu sein. Das will ich aber, dass sie das mal fühlt. Sich mal vorstellt, wie es ist, nicht mehr zu schnaufen, wenn sie die Treppen steigt. Sich mal ein Bild davon ausmalt, wie es ist, in die Lieblingsjeans mit der Lieblingskleidergröße zu steigen. Wie es sich anfühlt, wenn die…

  • Umarmung

    „Wir brauchen vier Umarmungen pro Tag zum Überleben. Acht Umarmungen pro Tag, um uns gut zu fühlen und 12 Umarmungen pro Tag zum innerlichen Wachsen.“ Virginia Satir (1916 – 1988)   Es war nur der Abschluss des Impulses von A. am Dienstag, der mich über die Bedeutung von Umarmungen erinnert hat. An die Selbstverständlichkeit, mit der wir uns als Gemeinde beim Begrüßen in den Arm nehmen. Es widerstrebt mir zutiefst, das nicht zu tun, auch, wenn es momentan die Vorsichtsmaßnahme Nr. 1 ist. Deshalb ist der heutige Impuls auf unserer Kirchenseite der Umarmung gewidmet.     Da erfährst du dann auch, warum ich beim Spazierengehen mit meinem Mann einen Baum umarme. hm

  • Rente mit 67. Und ein paar Gedanken, die mich gerade beschäftigen

    Seit mein Mann vor zwei Jahren mit 66 Jahren in Rente gegangen ist, beschäftigt mich das Thema Rente vermutlich ein bisschen mehr als früher.
    Ich selbst muss regulär bis 67 arbeiten. Und eigentlich finde ich das schon blöd. Wieso denn eigentlich bis 67? Wobei „muss“ vielleicht auch das falsche Wort ist. Vielleicht arbeite ich dann sogar noch. Keine Ahnung. Heute bin ich 60 und kann mir durchaus vorstellen, auch mit 67 noch das eine oder andere zu machen.
    Aber ich hätte schon gerne die Wahl.
    Aber jetzt gerade wird wieder darüber diskutiert, ob wir in Zukunft vielleicht noch länger arbeiten sollen. Ob es nun wirklich 68 wird oder ganz anders kommt, weiß natürlich noch niemand. Aber ich werde hellhörig.

    Friedrich Merz hat vor einer Weile über die Lebensarbeitszeit gesprochen und sinngemäß gesagt: Viel wichtiger, ob man mit 67 oder 68 Jahren in die Rente gehen kann ist die Frage, wie lange hat jemand gearbeitet. Wer mit 16 eine Ausbildung beginnt und dann 45 Jahre am Stück arbeitet, der hat ziemlich viel geschafft. Wer später anfängt zu arbeiten und entsprechend weniger Jahre zusammenbekommt, eben weniger. Und kann dann auch erst später in Rente gehen.

    Hä??? Was heißt denn eigentlich „viel geschafft“?
    Ich habe vier Kinder geboren. Wir haben außerdem ein Pflegekind im Alter von anderthalb Jahren bei uns aufgenommen. Meine Kinder zahlen alle in die Rentenversicherung ein. Ich habe mich als junge Mutter bewusst entschieden zu Hause zu bleiben, war viele Jahre für die Kinder da, habe Haushalt gemacht, gekocht, gewaschen, getröstet, Hausaufgaben begleitet, nachts an Betten gesessen und dazu noch nebenbei gearbeitet, damit das Geld reicht. Nur eben nicht 45 Jahre lang Vollzeit und lückenlos in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis.

    Und deshalb habe ich weniger geschafft???

    Ja ok, Kindererziehungszeiten werden bei der Rente berücksichtigt. Das ist gut und richtig. Und natürlich bin ich dafür auch dankbar. Trotzdem passt mein Lebenslauf nicht in dieses schöne Modell: Mit 16 anfangen, 45 Jahre durcharbeiten und dann darfst du früher gehen.
    Und ich kenne viele Frauen meiner Generation, bei denen das genauso ist.
    Wir haben Kinder großgezogen. Manche haben Eltern gepflegt. Viele sind jahrelang beruflich kürzergetreten, weil irgendjemand nun einmal zu Hause sein musste. Und häufig waren wir dieser Irgendjemand. Dazu kommt noch das Ehrenamt.
    Das alles war auch Arbeit. Nur stand auf der Abrechnung am Monatsende eine ziemlich überschaubare Summe. Meistens nämlich gar keine.

    Und jetzt wird darüber diskutiert, ob wir vielleicht noch länger arbeiten müssen. Also, ich arbeite gerne ein bisschen länger, aber auf den Rentenanspruch ab 67 verzichten, mhm…..

    Und wenn ich mich jetzt schonmal politisch auslasse, das kommt ja nicht oft vor, aber gerade beschäftigt mich so einiges, dann lass uns doch mal über den Haushalt sprechen. Ich führe übrigens seit vielen Jahren ein Haushaltsbuch.
    Ich bin mit einem ziemlich einfachen Prinzip groß geworden, und genau so habe ich meine Kinder erzogen: Ich kann auf Dauer nicht mehr Geld ausgeben, als ich habe.
    Natürlich kann ich einen Kredit aufnehmen. Für ein Haus zum Beispiel. Oder für etwas, das eine Investition in die Zukunft ist. Dann überlege ich aber vorher, ob ich mir das leisten kann und wie ich das Ganze wieder zurückzahle.
    Wenn ich mich dabei völlig verkalkuliere, muss ich die Konsequenzen tragen.
    So funktioniert es bei uns allen.
    Und deshalb verstehe ich zunehmend weniger, warum bei unserem Staat manchmal der Eindruck entsteht, als würden komplett andere Regeln gelten.
    Deutschland nimmt enorme Summen an neuen Schulden auf. Man kann darüber diskutieren, welche davon notwendig sind. Infrastruktur, Verteidigung, Soziales, Bildung und einiges mehr kostet Geld. Alles richtig.
    Aber irgendwann muss doch trotzdem die Frage erlaubt sein: Wer bezahlt das eigentlich alles? Un
    Vielleicht wünsche ich mir inzwischen gar nicht so viel.
    Frieden wäre schön. Freiheit auch. Und Gerechtigkeit. Ein Staat, der vernünftig mit unserem Geld umgeht. Eine Gesellschaft, in der Familienarbeit genauso als Lebensleistung gesehen wird wie 45 Jahre Erwerbsarbeit. Wo Familien gestärkt werden. Wo wir unsere christlichen Werte leben und zeigen können. Und Menschen, die miteinander reden können, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sind.
    Okay. Vielleicht ist das doch ziemlich viel. Aber wünschen darf man ja noch.

    hm

  • Party im Darm

    Da bin ich nun seit 21 Jahren Fachfrau für Ernährungs- und Gewichtsmanagement, seit 9 Jahren gibt es Lebe leichter, ich versuche seit Jahren meine Familie für gesunde Ernährung und Bewegung zu motivieren, und jetzt, nachdem die Süßmaus den Body Spirit Soul Kurs mitmacht, entwickelt sie ein Interesse dafür. Es gab immer mal wieder die ein oder andere Phase, bei dem sie sich für unser Lebe leichter Programm interessierte, aber meistens von kurzer Dauer. „Mama, ich fühle mich gerade nicht so wohl, und meine Freundin, die ist gerade so gut am Abnehmen, und die hat mit ihrer Mutter so einen Deal gemacht, und die motivieren sich gegenseitig. Meinst du, wir könnten das auch machen?“ Musik in meinen Ohren. Und so isst die Süßmaus seit drei Wochen…

  • Zwischen Sardinien und Thüringen

    Ob ich im März als Referentin auf der Frauenfreizeit Hessen-Waldeck im Bund FeG sprechen könnte, wurde ich letzte Woche gefragt. Klar, kann ich gerne. Und so bin ich 2027 gleich zweimal ein ganzes Wochenende als Referentin unterwegs. Einmal im März in Hessen und einmal im November in Thüringen. Und während ich so darüber nachdenke, fällt mir auf: Ich war noch nie in meinem Leben in Thüringen. Noch nie. In Brandenburg übrigens auch nicht. Und im Saarland auch nicht. Würde ich fast schon als Bildungslücke einstufen. Eine Reise quer durch Deutschland steht schon länger auf meiner Löffelliste. Am allerliebsten mit unserem Cali. Einfach vier bis sechs Wochen frei nehmen, losfahren und Deutschland entdecken. Nicht nur schnell von A nach B, sondern Städte anschauen, Schlösser, Landschaften, irgendwo…